Das Hotel des IHA-Vorstandsmitglieds Marco Nussbaum in Hamburg erhielt eine E-Mail mit dem Betreff „Bettwanzenbefall – Fristsetzung zur Schadensregulierung“. Die Nachricht wirkte äußerst professionell: Sie enthielt angebliche Beweisfotos, drohte mit rechtlichen Schritten und setzte eine kurze Frist für die Bearbeitung.
Erst bei genauer Prüfung stellte sich heraus, dass das in der E-Mail genannte Zimmer im Hotel gar nicht existierte. Die Nachricht war ein Betrugsversuch. Die E-Mail wirkt glaubwürdig, erzeugt Handlungsdruck und zielt darauf ab, Empfänger zum Öffnen von Anhängen oder zum Anklicken von Links zu bewegen.
Was Sie tun sollten, wenn Sie verdächtige E-Mails erhalten
Prüfen Sie ungewöhnliche oder dringende E-Mails besonders sorgfältig.
Lassen Sie sich nicht durch Fristen oder Drohungen unter Druck setzen.
Öffnen Sie Anhänge oder Links erst, wenn die Echtheit der Nachricht zweifelsfrei feststeht.
Verifizieren Sie die geschilderten Sachverhalte zunächst intern.
Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden regelmäßig für aktuelle Betrugsmaschen und Phishing-Angriffe.