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Teil 3: Fünf Tipps für Schwimmbad und Wellness

Serie: Energieverbrauch senken – Energiekosten sparen

Die Umsätze sinken, die Kosten explodieren: Im Gastgewerbe zeigen sich im Vergleich zwischen Januar 2022 und Juli 2025 die Kostensteigerungen deutlich: allein bei der Energie ein Plus von 27,6 Prozent. Da überlegt mancher Hotelbetreiber, die Nutzung von Schwimmbad und Wellness für seine Gäste einzuschränken. Dabei ist eine Reduzierung der Öffnungszeiten nicht die einzige Lösung Kosten zu sparen. Zumal ein attraktiver Spa- und Poolbereich Buchungsentscheidung der Gäste positiv beeinflussen, höhere Zimmerpreise rechtfertigen und die Verweildauer verlängern kann.

Mit ein paar Kniffen lassen sich die Kosten für Schwimmbad und Wellness an vielen Stellen senken.

Im dritten Teil unserer Serie „Energieverbrauch senken – Energiekosten sparen“ schauen wir ins Schwimmbad und den Wellnessbereich und nennen fünf Tipps und wissenswerte Zahlen zum Energieverbrauch in diesen Bereichen:

  • Be- und Entlüftungsanlagen sollten regelmäßig gereinigt werden. Verstopfte Leitungen und Rohre sowie verstopfte Filter können die Effizienz der Klima- oder Lüftungsanlage bis zu 15 Prozent senken und Kondensation verursachen. Duschköpfe und Wassererhitzer sollten regelmäßig gesäubert und entkalkt werden, um einer Effizienzminderung vorzubeugen.
  • Wasserhähne/Duschbrausen: Durchflussbegrenzer können die Menge an durchfließendem Wasser von zirka 20 Liter auf zirka neun Liter pro Minute bei Duschbrausen und zirka fünf Liter pro Minute bei Wasserhähnen reduzieren. Der Unterschied von konventionellen Brausen zu Sparduschbrausen liegt auch darin, dass sie über einen weichen Strahl verfügen.
  • Pool: Es lohnt sich, den Pool nachts, oder wenn er länger nicht genutzt wird, mit einer Plane abzudecken. Diese einfache Maßnahme kann zu Einsparungen von bis zu 70 Prozent führen. Bereits eine achtstündige Abdeckung reduziert Wärmeverluste durch Verdunstung erheblich. Außerdem werden Energieverluste durch unnötiges Heizen des Beckenwassers verringert sowie durch die Be- und Entlüftung der Schwimmhallenluft zur Regulierung der Feuchtigkeit.
  • Saunaöfen: Aufgrund effizienter Abwärmenutzung erzielen Pyramiden-Saunagasöfen einen hohen Wirkungsgrad. Die großflächige Wärmeabstrahlung ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Hitze innerhalb der Kabine. Sie kommen mit einem Drittel der Betriebskosten herkömmlicher Saunaöfen aus.
  • Dampfbäder sind in der Regel nicht immer voll ausgelastet. Der Betrieb kann bedarfsgerecht gesteuert werden mit Aktivierungstaster für die Gäste. Das Dampfbad wird bei 30 Grad betriebsbereit gehalten, drückt eine Person den Schalter, steigt die Temperatur des Dampfes auf 45 Grad. Durch eine eingebaute Zeitschaltung wird nach etwa 15 Minuten wieder in den Bereitschaftsbetrieb gewechselt.


Lesen Sie hier Teil 1 unserer Serie mit Tipps aus der Küche und hier Teil 2 mit Tipps für Restaurant und Bar. Beim nächsten Mal geht es in unserer Serie dann um Energiesparmöglichkeiten beim Housekeeping.

 

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