Ziel ist die Umstellung der starren täglichen Höchstarbeitszeit auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gemäß der europäischen Arbeitszeitrichtlinie. Die Initiative „Wochenarbeitszeit jetzt“ lässt Menschen aus der Praxis zu Wort kommen. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer machen authentisch und anschaulich deutlich, worum es geht: nicht um mehr Arbeit, sondern um eine bessere Verteilung von Arbeitszeit.
Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur, steigender Kosten, zunehmender Bürokratie und anhaltenden Fachkräftemangels brauchen Betriebe praxistaugliche und flexible Rahmenbedingungen. Mehr Spielraum hilft bei Auftragsspitzen, saisonalen Schwankungen und kurzfristigen Herausforderungen – und kann zugleich Beschäftigten mehr Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Ehrenamt ermöglichen.
Dies gilt sowohl für die mittelstandsgeprägte Tourismuswirtschaft wie Hotellerie und Gastronomie, Reisebüros und Veranstalter, aber auch für die Live-Kultur sowie die Veranstaltungs- und Messewirtschaft. Die Zeit drängt: Nach vorliegenden Informationen soll das Bundesarbeitsministerium noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf einbringen.