Zum Hauptinhalt springen Zum Footerinhalt springen

Tourismus-Sommersaison 2023

Zuwachs bei Ankünften und Übernachtungen im Land

Die Sommer-Tourismussaison 2023 ist in Baden-Württemberg gut gelaufen, das Statistische Landesamt meldet Rekordwerte. Demnach verzeichneten die Beherbergungsbetriebe im Land in der Zeit von Mai bis Oktober 14 Mio. Gästeankünfte und 35,2 Mio. Gästeübernachtungen – das „höchste bisher erreichte Ergebnis“, wie die Statistik-Behörde schreibt.

Die Zunahme der Übernachtungen beträgt 4,4% gegenüber dem Vorjahr 2022 sowie 1,8% gegenüber 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise. Die Werte der Tourismusbilanz beziehen sich auf alle Beherbergungsbetriebe, also nicht nur auf die Hotellerie.

Mit 76,5% der Ankünfte und 79% der Übernachtungen stellen Inländer nach wie vor die mit Abstand größte Gästegruppe. Wichtigster Auslands-Quellmarkt in der der Sommersaison 2023 war mit 1,7 Mio. Übernachtungen die Schweiz (+5,8%), gefolgt von den Niederlanden und Frankreich.

Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, kommentiert: „Die Rekordwerte bei den Übernachtungs- und Ankunftszahlen  lassen die Branche aufatmen und zeigen, dass der Tourismus in Baden-Württemberg trotz multipler Krisen zu neuer Stärke gefunden hat.“ Mit Blick auf die einzelnen Reisegebiete ergänzte der Staatssekretär: „Der Großteil der Reisegebiete konnte neue Höchstwerte bei den Übernachtungszahlen erreichen. Es ist jedoch zu erkennen, dass insbesondere städtisch geprägte Gebiete wie die Region Stuttgart oder das Nördliche Baden-Württemberg langfristigere Auswirkungen der Corona-Pandemie spüren. Gegenüber dem Vorjahr haben sich jedoch alle Regionen verbessert.“

Eine ausführliche Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes, die auch Werte für die einzelnen Reisegebiete enthält, finden Interessierte hier.

Hotelübernachtungen noch unter 2019
Im Zeitraum Januar bis Oktober 2023 zählte das Statistische Landesamt bezogen auf alle Beherbergungsbetriebe 49,95 Mio Übernachtungen und damit geringfügig mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 (49,58 Mio). In der Hotellerie hingegen lag die Zahl der Gästeübernachtungen im in den ersten zehn Monaten des Jahres mit 31,11 Mio. etwas unter der Zahl von 2019 (31,47 Mio.)