„Leistungsträgerinnen und Leistungsträger befinden sich seit fast drei Jahren fortlaufend im Krisenmodus. Die Pandemie, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und damit einhergehende steigende Lebenshaltungskosten stellen die Branche weiterhin vor große Herausforderungen“, erklärte Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Patrick Rapp auf dem Tourismustag. Trotzdem gebe es Anlass zur Zuversicht: „Wir sehen, dass Reisen für viele Menschen nach wie vor ein Grundbedürfnis ist. Die Zahlen 2022 zeigen, dass sich der Tourismus im Land ein Stück weit erholen konnte.“ Mit dem Tourismustag wolle man aufzeigen, wie wichtig die Bereitschaft zur Veränderung ist und wie der Wandel als Chance gesehen werden kann, das Urlaubsland Baden-Württemberg fit für die Zukunft zu machen.
Engelhardt: Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe stärken
„Der Tourismus ist ein Wachstumsmotor für Baden-Württemberg. Der Trend zum Urlaub im eigenen Land mit dem Genuss regionaler Produkte besitzt enormes Chancenpotenzial“, betonte DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. „Wer den Tourismus stärken möchte, muss die Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe stärken.
Das wirtschaftliche Umfeld für Gastronomie und Hotellerie – die Hauptleistungsträger des Tourismus – habe sich zuletzt eingetrübt. Ein Belastungsmoratorium bei Steuern und Abgaben, eine faire Unterstützung unserer Betriebe in der Energiepreiskrise und ein Paket zur Arbeitskräftesicherung gehörten daher ganz oben auf die politische Agenda, betonte Engelhardt.
Der Tourismustag ist der größte touristische Fachkongress des Landes, der traditionell zum Jahresanfang wichtige thematische Impulse für das Jahr setzt.
Die Pressemitteilung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums zum Tourismustag lesen Sie hier.