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Tarifverhandlungen: DEHOGA und Gewerkschaft NGG einigen sich

Sieben Prozent mehr – Laufzeit bis Ende 2025

Das Ringen um einen neuen Entgelttarifvertrag im baden-württembergischen Gastgewerbe ist seit dem heutigen Donnerstag beendet. „Wir sind an die maximal wirtschaftlich mögliche Belastungsgrenze der Branche gegangen“, berichtet DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt im Nachgang über das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem DEHOGA und der Gewerkschaft NGG. Der DEHOGA-Verhandlungsführer spricht von „harten und schwierigen Verhandlungen“.

Ab 1. April 2025 gilt über alle Tarifgruppen hinweg eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Die Auszubildenden erhalten 1.050 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 1.200 Euro im zweiten und 1.320 Euro im dritten Jahr.

Gültig ist der neue Entgelttarifvertrag bis zum 31. Dezember 2025. „Diese Entscheidung ist vor dem Hintergrund der zu erwartenden Mindestlohnerhöhung zum 1. Januar 2026 gefallen“, erläutert DEHOGA-Verhandlungsführer Fritz Engelhardt. Verhandlungen für die Zeit nach dem 31. Dezember 2025 werden voraussichtlich ab Spätherbst 2025 stattfinden.


Der DEHOGA Baden-Württemberg vertritt als Arbeitgeberverband die Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes im Land. Der Branche gehören in Baden-Württemberg ca. 27.000 mittelständische Unternehmen mit rund 137.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an. Aktuelle Branchendaten und Statistiken auf Basis amtlicher Kennzahlen bietet der DEHOGA hier an.

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Kontakt für Rückfragen:
Natalie Butz
Leiterin Kommunikation
DEHOGA Baden-Württemberg
Tel. (0711) 61988-41
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