„Inmitten multipler Krisen ist es wichtig, den Unternehmen Perspektiven zu geben“, sagt IHK-Vollversammlungsmitglied und zweiter Vorsitzender der DEHOGA-Kreisstelle Konstanz, Manfred Hölzl, der die Resolution eingebracht hatte.
Während ihrer Sommersitzung in Konstanz hat sich die IHK-Vollversammlung noch einmal eingehend mit den Belastungen in der Gastronomie befasst. Drei Verlustjahre in Folge und Kostensteigerungen bei Lebensmitteln, Energie und Gehältern stellen die Unternehmen im Gastgewerbe vor große Herausforderungen, heißt es in einer IHK-Pressemitteilung. Hinzu kommen der Fachkräfte- und Mitarbeitermangel sowie die Tilgung pandemiebedingter Kredite.
„Nach Umsatzverlusten von 39 Prozent im Jahr 2020 und 39,8 Prozent im Jahr 2021 verbesserten sich 2022 zwar die Umsätze, blieben im Durchschnitt jedoch 12,3 Prozent unter Vorpandemie-Niveau. Sterben die Restaurants und Cafés, dann sterben auch die Innenstädte. Schließt das Gasthaus im Ort, verschwindet auch das Stück Heimat und Kultur“, so Manfred Hölzl. Die Beibehaltung des abgesenkten Mehrwertsteuersatzes sei deswegen ein wichtiges Zeichen, zumal die Einführung des reduzierten Satzes im Jahr 2010 sehr positive Effekte gehabt habe.
In der Resolution haben die IHK-Mitglieder 15 Punkte formuliert, warum die Beibehaltung der 7 % Mehrwertsteuer wichtig sind – allen voran der Erhalt der gastronomischen Vielfalt, da diese eine hohe Bedeutung für Standortattraktivität und Lebensqualität habe. Zudem die steuerliche Gleichbehandlung und Wettbewerbsfähigkeit.
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