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Infos vom Bundeswirtschaftsministerium

Neues zu den Corona-Wirtschaftshilfen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat neue Informationen zu den Corona-Wirtschaftshilfen veröffentlicht. Wir fassen die Nachrichten zu den Programmen Überbrückungshilfe IV, Neustarthilfe 2022, zu den Rückzahlungsfristen bei den Corona-Soforthilfen und zum KfW-Sonderprogramm zusammen.

Überbrückungshilfe IV: Seit Freitag, den 14. Januar 2022, laufen die Abschlagszahlungen für Antragsteller der Überbrückungshilfe IV in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe bzw. maximal 100.000 Euro pro Fördermonat durch die Bundeskasse an. Im Laufe dieser Woche (KW 3) sollen die ersten Antragsteller laut Bundeswirtschaftsministeriums ihr Geld auf dem Konto haben.

Neustarthilfe 2022: Seit dem 14. Januar 2022 können Soloselbstständige ihren Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen. Die Antragstellung erfolgt über die Plattform www.überbrückungshilfe-unternehmen.de. Je nach Höhe des coronabedingten Umsatzausfalls stehen über die Neustarthilfe 2022 bis zu 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung, also bis zu 4.500 Euro für die volle Laufzeit des Programms. Die Neustarthilfe 2022 richtet sich weiterhin an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Zunächst ist die direkte Antragstellung für natürliche Personen möglich. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet im Februar. Die FAQ sind hier verfügbar.

Corona-Soforthilfen: Die Rückzahlungsfristen bei den Corona-Soforthilfen (erstes Programm aus dem Frühjahr 2020) sollen verlängert werden. Durch eine Änderung der Verwaltungsvereinbarung wird die Frist zur Vorlage der Schlussberichte der Länder um weitere sechs Monate auf den 31. Dezember 2022 verschoben. Baden-Württmebergs Wirtschaftsministerin begrüßt diese Klarstellung.

KfW-Sonderprogramm: Die Rückzahlung der Kredite (KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit mit Haftungsfreistellung, KfW-Schnellkredit) bleibt länger flexibel. So ist die nachträgliche Einräumung eines zweiten Tilgungsfreijahres bei Krediten mit nur einem tilgungsfreien Anlaufjahr weiterhin unbürokratisch möglich und kann über die jeweilige Hausbank beantragt werden. Die ursprünglich bis 31.12.2021 befristete Regelung wurde bis 17.06.2022 (Antragseingang bei der KfW) verlängert.