„Mit einer Anhebung des Steuersatzes um 12 Prozent trifft es die Hauptakteure des Tourismus in einer Situation, in der sich viele Betriebe noch nicht von den zurückliegenden schwierigen Jahren erholen konnten.“
Die gestiegenen Einkaufspreise sowohl für Energie als auch für frische und qualitätsvolle Lebensmittel wirken sich nach wie vor negativ auf die Kostenstruktur der Betriebe aus. Viele Gastronomiebetriebe fürchten nun aufgrund sich erhöhender Preise, Gäste zu verlieren, und sehen sich und ihre Angestellten in ihrer Existenz bedroht. „Diese Entwicklung wird sich auch auf die touristischen Angebote – von Wander- und Radwegen bis hin zu den Freizeitattraktionen – aber auch auf die Entwicklung unserer Innenstädte auswirken“, so Dr. Rapp. Viele Freizeit- und Tourismusangebote sowie der Einzelhandel im Land sind eng mit der Gastronomie verzahnt. „Das Ziel, regionale, nachhaltige und hochwertige Wertschöpfungsketten aufzubauen, wird damit angegriffen“, gibt Dr. Rapp zu bedenken.