„Hohe Ausbildungsqualität und die Qualifizierung unserer Mitarbeiter sind die wichtigsten Schlüssel zur Sicherung der Fachkräfteversorgung unserer Branche“, betonte DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt bei der Einweihungsfeier am 5. Dezember im Beisein von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister Kraut und ihrer Kabinettkollegin Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen.
Wohnen, leben und lernen im DEHOGA Campus
Für 11 Millionen Euro hat der Landesverband das bestehende DEHOGA-Internat um 38 komfortable Zimmer erweitert und zum modernen DEHOGA Campus weiterentwickelt. Statt bisher 405 können jetzt 478 Schülerinnen und Schüler hier während ihrer Berufsschul-Blockunterrichtswochen wohnen. Sie profitieren von hoher Aufenthaltsqualität, neuen Sport- und Freizeitflächen und vom modernen, großzügigen Restaurant- und Bistrobereich.
Mit dem DEHOGA Campus-Konzept, das der Verband an den Standorten Calw und Bad Überkingen umsetzt, schaffe man „eine optimale Umgebung zum Wohnen, Leben und Lernen“, so DEHOGA-Landesvorsitzender Engelhardt. „Dies ist ein klares Signal der Wertschätzung für die jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung entscheiden“, betonte der Verbandsvorsitzende.
DEHOGA Akademie mit neuen Möglichkeiten
Runderneuert und erweitert präsentiert sich die DEHOGA Akademie in Bad Überkingen, Deutschlands führendes Weiterbildungszentrum für die Branche. Drei Millionen Euro hat der DEHOGA Baden-Württemberg in topmodern ausgestattete Seminarräume, neueste Küchentechnik für Show- und Mitmachküche sowie in zeitgemäße Medientechnologien investiert. „Durch unsere Investitionen ermöglichen wir noch mehr Interaktivität und noch mehr digitale Vernetzung bei unseren Weiterbildungsangeboten“, betont Fritz Engelhardt. Die sinnvolle Verbindung von Online-Learning und Präsenz-Seminaren, die die DEHOGA Akademie bereits mit großem Erfolg umsetze, können man jetzt in höchster Qualität anbieten.
Neu und bundesweit einzigartig sind die Hotel-Trainingszimmer der DEHOGA Akademie. Sie ermöglichen Praxis-Trainings im Bereich Housekeeping, aber auch praxisnahe Schulungen im Bereich der Zimmervermarktung. Außerdem bietet die DEHOGA Akademie in Bad Überkingen nun auch Übernachtungsmöglichkeiten für Seminarbesucher an.
Starker Bildungsstandort für die Branche
Die umfangreichen Investitionen, die der DEHOGA Baden-Württemberg getätigt hat, tragen zur nachhaltigen Stärkung des Bildungsstandortes Bad Überkingen bei. Die kleine Gemeinde am Fuße der Schwäbischen Alb verfügt über eine ungewöhnliche Dichte gastgewerblicher Bildungseinrichtungen: Neben DEHOGA Akademie und dem DEHOGA Campus gehört dazu auch die Paul-Kerschensteiner-Landesberufsschule für das Gastgewerbe.
Lob von der Wirtschaftsministerin
„Das Hotel- und Gaststättengewerbe ist für den Tourismus im Land von zentraler Bedeutung. Es gibt kaum eine Branche, die nicht direkt oder indirekt vom Tourismus profitiert“, betonte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU), die sich beeindruckt zeigte vom Ergebnis der DEHOGA-Investitionen in Bad Überkingen. „Was hier entstanden ist, hat Strahlkraft über die Landesgrenzen hinaus.“ Mit dem neuen DEHOGA Campus und der umfassende modernisierten DEHOGA Akademie leiste der DEHOGA einen wichtigen Beitrag, die berufliche Ausbildung im Land attraktiver zu machen. Die Gastro-Lernwelt, die der Verband in Bad Überkingen geschaffen habe, sei begeisternd und werde dazu beitragen, junge Menschen für die Branche zu gewinnen.
Razavi: Investition hat Vorbildcharakter
Baden-Württembergs Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi (CDU) hob die Bedeutung der DEHOGA-Investitionen für den Standort Bad Überkingen hervor. „Die Hidden Champions in Baden Württemberg sitzen nicht in den Städten, sondern im ländlichen Raum.“ Dass der DEHOGA mit seinem Campus in Bad Überkingen attraktiven Wohnraum für Auszubildende schaffe, sei im Übrigen ein vorbildlicher Beitrag, um für die Berufsausbildung in der Branche zu werben. Razavi betonte, dass die DEHOGA-Investition in den Bildungsstandort Bad Überkingen ein „großartiges Signal“ für die Region sei – eine Einschätzung, der sich auch Göppingens Landrat Edgar Wolff anschloss: „Wir freuen uns über das klare Bekenntnis des DEHOGA zum Standort Bad Überkingen.“ Der Landkreis bekenne sich seinerseits zu seinen Berufsschulen und werde daher trotz schwieriger gewordener Haushaltslage weiter in den Schulstandort investieren.
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