Im Zeitraum Januar bis September kamen in den Beherbergungsbetrieben laut Statistischem Landesamt in Baden-Württemberg insgesamt 17,6 Millionen (Mill.) Gäste an. Das waren 2,4 Mill. bzw. 16,1 % mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Übernachtungen stieg ebenfalls weiter an. Mit insgesamt 44,6 Mill. Übernachtungen verzeichnete der Tourismus in Baden-Württemberg ein Plus von 4,7 Mill. Übernachtungen bzw. 11,7 % gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 2022.
Die bisherigen Höchstmarken aus dem Zeitraum Januar bis September 2019 wurden damit bei den Ankünften (−1,1 %) nur leicht verfehlt, bei den Übernachtungen wurden sie dagegen übertroffen. Zum Vergleich: Von Januar bis September 2019 gab es 17,8 Mill. Ankünften und 44,2 Mill. Übernachtungen.
Die Behörde wertet geöffnete Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Schlafgelegenheiten oder Stellplätzen aus, dazu zählen alle Gästehäuser und Campingplätze. Betrachtet man jedoch nur das Segment der Hotellerie, ergibt sich ein differenziertes Bild: der Nachholbedarf der Geschäftshotellerie belastet die Bilanz hier etwas mehr. 13,8 Mio. Gäste erreichen noch nicht 2019 mit 14,1 Mio. Gästen. Und auch die Übernachtungen von 27,6 Mio. liegen noch hinter 2019 (27,9 Mio.) zurück.
Auch in der Gesamtbilanz des Statistischen Landesamtes zeigt sich, dass vor allem die Tourismusregionen profitieren, während z.B. die Region Stuttgart und das Nördliche Baden-Württemberg verloren haben.
Die ausführlichen Zahlen geordnet nach Reisegebieten finden Interessierte hier.