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Tourismusbilanz Sommer 2022

Der Landestourismus holt weiter auf

Laut den am 14. Dezember veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg erholte sich der Landestourismus in der Sommersaison 2022 und übertraf regional sogar das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019. Das touristische Sommerhalbjahr reicht definitionsgemäß von Mai bis Oktober.

Die Tourismus-Sommersaison 2022 in Baden-Württemberg schließt laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes mit 13,1 Millionen (Mill.) Ankünften und 33,7 Mill. Übernachtungen ab. Das entspricht einem Plus von 43,5 % bei den Ankünften sowie 29,5 % bei den Übernachtungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021. Gegenüber der Sommersaison 2019 besteht jedoch weiterhin ein Minus von 5,7 % bzw. 2,4 %.

Die gesamte Auswertung der Zahlen, unterteilt in Reisegebiete finden Interessierte auf der Seite des Statistischen Landesamts.

Tourismusstaatssekretär Dr. Patrick Rapp erklärt zur Sommersaison 2022: „Die Nachfrage von Inlandsgästen ist sogar stärker als vor der Pandemie und verdeutlicht, dass Urlaub im eigenen Land zunehmend an Bedeutung gewinnt.“ Doch auch ausländische Gäste verbringen ihren Urlaub wieder vermehrt in Baden-Württemberg, insbesondere aus dem Nachbarland Schweiz, das seit Jahren den Spitzenplatz der Herkunftsländer einnimmt, dicht gefolgt von den Niederlanden und Frankreich. „Erfreulich ist, dass im Württembergischen Allgäu-Oberschwaben, im Reisegebiet Bodensee und im südlichen Schwarzwald die Übernachtungszahlen im Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2019 übertroffen werden konnten.“

Die starken Marktanteile an allen Übernachtungen in den Reisegebieten Nördliches Baden-Württemberg und Region Stuttgart zeigen, dass sich auch der Städtetourismus über den Sommer erholen konnte, so Rapp. Mit Blick auf die anstehende Wintersaison ergänzte der Staatssekretär: „Die Zeiten blieben herausfordernd für die Tourismusbranche. Im kommenden Jahr sind weitere Preissteigerungen und damit einhergehend ein möglicher Nachfragerückgang nicht kalkulierbar. Reisen wird jedoch weiterhin als Grundbedürfnis gesehen, weshalb das Land die Akteurinnen und Akteure nach wie vor bei ihren Investitionen unterstützt, damit auch im Jahr 2023 die passenden Angebote viele Gäste nach Baden-Württemberg locken werden.“