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Bund-Länder-Runde:

DEHOGA fordert Lockerungen

Vor dem Bund-Länder-Treffen (MPK) am 16. Februar hat der DEHOGA ein Ende der massiven Corona-Beschränkungen für das Gastgewerbe gefordert. „Wenn trotz hoher Inzidenzen keine Überlastung des Gesundheitssystems mehr droht, müssen die Zugangsbeschränkungen in unserer Branche wegfallen, damit die Betriebe ohne Einschränkungen arbeiten und das beginnende Frühjahr zur wirtschaftlichen Erholung nutzen können. Auch Schließungen von Clubs und Diskotheken sind dann nicht mehr verhältnismäßig und müssen schnellstens aufgehoben werden“, betont DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt.

Die Beschlussvorlage zur Bund-Länder-Runde, über deren Inhalte bereits im Vorfeld der Tagung breit in den Medien berichtet wird, trägt diesen Argumenten Rechnung: Sie sieht unter anderem die Rückkehr zur „3G-Regel“ in Gastronomie und Hotellerie sowie Öffnungsmöglichkeiten für Clubs und Diskotheken unter „2G Plus“-Bedingungen vor.

Aus gegebenem Anlass weist der DEHOGA Baden-Württemberg jedoch noch einmal darauf hin: Die Bund-Länder-Runde fasst keine Beschlüsse mit unmittelbarer Wirkung für Baden-Württemberg. Die Regeln, die für das Gastgewerbe in Baden-Württemberg gelten, werden von der Landesregierung in der Corona-Verordnung festgelegt.

Für die nächsten Tage hat die Landesregierung Änderungen in der Corona-Verordnung angekündigt – der DEHOGA macht weiter Druck und erwartet Lockerungen auch in Baden-Württemberg. Wie diese im Detail aussehen und ab wann sie gelten, ist jedoch erst klar, wenn die geänderte Corona-Verordnung vorliegt. Der DEHOGA wird seine Mitglieder dann zeitnah und zuverlässig über die Regelungen für das Gastgewerbe im Land informieren.