DEHOGA
Kreisstellen
Trotz des brutalen Krieges und der täglichen Lebensgefahr helfen die Caritas-Mitarbeitenden in der Ukraine unermüdlich weiter. Ihr Netzwerk umspannt das ganze Land. In 37 Caritas-Zentren und 181 Notunterkünften kümmern sich die tapferen Helferinnen und Helfer Tag und Nacht um Kriegsbetroffene und setzen sich dafür ein, ihr Leid zu lindern. Die Nothilfen haben bisher beinahe zwei Millionen Menschen erreicht - und täglich werden es mehr.
Unsere Partner berichten, dass infolge der immerwährenden russischen Raketenangriffe immer mehr öffentliche Infrastruktur zerstört wird. Insbesondere die Wärme- und Energieversorgung ist hart getroffen, es gibt massive Stromausfälle, die mobile Kommunikation und das Internet sind unterbrochen. Mancherorts müssen die Menschen Regenwasser sammeln, um sich waschen zu können. Viele sind obdachlos oder leben in provisorischen Unterkünften. Für sie ist der Winter besonders hart. Es gibt Gegenden in der Ukraine, wo die Temperaturen auf Minus 20 Grad sinken.
Das berichtet der Direktor für Humanitäre Hilfe bei der Caritas Ukraine. Um diesen Menschen in Not so schnell wie möglich zu helfen, hat die Caritas begonnen, sie bei der Reparatur ihrer Wohnungen zu unterstützen. Aktuell und in den nächsten Wochen und Monaten konzentriert sich die spendenfinanzierte Hilfe vorrangig auf die Winterhilfen.