7% Mehrwertsteuer

Für die Gastronomie

Das Wirtshaussterben auf dem Lande sowie das Verschwinden klassischer Restaurants aus den Innenstadtlagen machen deutlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der arbeitsintensiven Gastronomie dringend einer Stärkung bedarf. Für Deutschlands Gastronomie bedeutet der volle Steuersatz einen knallharten Wettbewerbsnachteil, insbesondere gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, der sein Sortiment verzehrfertiger Essens angebote signifikant ausgeweitet hat und weiter ausbaut. Für diese Angebote zum Mitnehmen gelten 7 Prozent Mehrwertsteuer, für die Speisen im Restaurant 19 Prozent.
Alle Fakten und Argumente zum Thema finden Sie unter www.fairschmecktsbesser.de

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Der DEHOGA befürwortet ausdrücklich den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel, wie er aktuell in 21 von 28 EU-Staaten gilt. In 17 EU-Staaten wird zwischen dem Essen aus dem Supermarkt, dem Essen im Gehen, im Stehen und dem Essen im Restaurant steuerlich kein Unterschied gemacht. So zeigt sich Wertschätzung für die regionale Küche, die frische Zubereitung und die öffentlichen Wohnzimmer der Gesellschaft!

Wir erwarten, dass Essen steuerlich gleich behandelt wird, unabhängig von der Art der Zubereitung und des Verzehrortes. Es ist für uns eine Frage der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung und der Zukunftssicherung unserer Familienbetriebe und Restaurants.

 

Für die Hotellerie

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie ist in Europa die Regel, nicht die Ausnahme. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen in Deutschland schafft daher mehr Wettbewerbsgerechtigkeit in Europa und stärkt nicht nur die deutsche Hotellerie sondern das Tourismusland Deutschland insgesamt.

Die Senkung der Hotelmehrwertsteuer schafft nachweisbar Spielräume für Investitionen und für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.