Der Mindestlohn und seine Folgewirkungen sind inzwischen zum Existenzproblem für die Branche geworden. Daran schließen sich erwartungsgemäß die Lasten durch Bürokratie (67 Prozent), Energiekosten (65,7 Prozent) und die Kosten für Lebensmittel und Getränke (64,6 Prozent) an. Die Mehrheit der Befragten beurteilen ihre Erwartungen für 2026 verhalten (58,1 Prozent). Gleichwohl blicken 21,8 Prozent optimistisch in die Zukunft.
DEHOGA-Präsident Guido Zöllick kommentierte die Zahlen im Handelsblatt-Interview (Protected link to dehoga-bundesverband.de): „Nach sechs Verlustjahren braucht es jetzt Tempo bei der Umsetzung der angekündigten Reformen für weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und spürbare Entlastungen der Betriebe – damit der Aufschwung gelingt. Wir brauchen einen konsequenten politischen Kurswechsel, der Mut macht und neue Perspektiven schafft.“
Der DEHOGA dankt allen Betrieben, die sich an der Umfrage beteiligt haben.