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Betrugsmasche

Achtung: Digitale Rechnungen werden manipuliert

Ein DEHOGA-Mitglied versendet per E-Mail eine Rechnung als PDF-Datei. Die E-Mail kommt beim Empfänger an, Text und E-Mail-Adresse sind unverändert. Doch die Kontodaten in der Rechnung werden verfälscht. Der Kunde überweist – und das Geld landet irgendwo in Spanien.

Bei dieser Betrugsmasche werden digitale Rechnungen abgefangen und in der Rechnung – nicht in der E-Mail selbst – lediglich der Rechnungssteller sowie die Kontodaten geändert. Die neue IBAN gehört zu einem spanischen Konto.

Ob die Manipulation beim Versand oder beim Empfang der E-Mail geschieht, ist nicht abschließend geklärt.

Versenden oder erhalten Sie Rechnungen als PDF per E-Mail?

  • Überprüfen Sie unbedingt immer die IBAN und den Rechnungssteller. Im Zweifel kontrollieren Sie die Kontodaten auf der Website des jeweiligen Unternehmers / Zulieferers oder setzen Sie sich telefonisch mit dem Rechnungssteller in Verbindung.
  • Wenn Sie Rechnungen per E-Mail versenden, verwenden Sie keine allgemeine, öffentlich zugängliche E-Mail-Adresse wie z.B. [email protected].
  • Öffnen Sie keine unbekannten E-Mails oder Anlagen.

In Ihrem Namen wurden manipulierte Rechnungen versendet?

Vermutlich wurde Ihr E-Mail-Konto gehackt. Ändern Sie sofort Ihr Passwort und kontrollieren Sie die E-Mail-Filter und Weiterleitungsregeln. Lassen Sie außerdem Ihr System überprüfen. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor Authentifizierung.

Sie haben Geld an die IBAN der Betrüger überwiesen?

Wenn sich Ihr Verdacht bestätigt hat und Sie Opfer der Betrugsmasche geworden sind, sollten sich sowohl Käufer als auch Verkäufer bei der Polizei melden. Außerdem müssen die beiden Systeme überprüft werden. Dabei unterstützt die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime.