Petition für faire Gastro-Mehrwertsteuer

Jetzt mitmachen, unterschreiben und Unterschriften sammeln

Das erste Zwischenziel ist erreicht: Mehr als 50 000 Unterstützerinnen
und Unterstützer haben mittlerweile unterzeichnet.

Grundsätzlich gilt als Richtschnur, dass es mit 50 000 Unterschriften zu einer öffentlichen Anhörung kommt. Doch je mehr Unterschriften zusammenkommen, und je mehr Aufmerksamkeit das Thema in der Öffentlichkeit bekommt, desto größer wird der Druck auf die Politik, endlich eine faire Mehrwertsteuer-Regelung für die Gastronomie zu beschließen.

Jetzt gilt es also die nächste Hürde zu nehmen und möglichst bald auch die 100 000 zu knacken. Dazu ist die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit nötig – von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Kolleginnen und Kollegen bis zu den Gästen. Alle, denen Gastfreundschaft und gutes Essen am Herzen liegen, können und sollten mitmachen.

Wie gut das klappen kann, zeigen unsere Beispiele:

Alexandra Mußler hat im Hotel Alexandras Storchen in Rheinfelden-Riedmatt in wenigen Tagen bei Mitarbeitern und Gästen mehr als 280 Unterschriften für die Petition gesammelt.

"Man muss nur richtig erklären, wie ungerecht es derzeit ist: Sieben Prozent Steuer auf Plastikmüll, aber 19 Prozent für Essen auf Porzellangeschirr – das findet keiner in Ordnung." Für viele Gäste sei das Thema aber komplett neu gewesen: "Gut die Hälfte wusste überhaupt nichts von unserem Mehrwertsteuer-Problem", berichtet Mußler.

Um Unterschriften bei Gästen zu sammeln, arbeitet die Unternehmerin mit ausgedruckten Unterschriftenlisten auf einem Klemmbrett. "Wir sprechen jeden Gast an nach dem Essen an. Bis auf einen Gast haben alle unterschrieben", freut sich die engagierte DEHOGA-Kreisvorsitzende und appelliert an die Kollegen im Land, nicht nur selbst zu unterschreiben, sondern ebenfalls bei Gästen und Mitarbeitern Unterschriften zu sammeln. "Wir brauchen ganz viele Unterschriften, damit wir bei dieser wichtigen Frage politisch einen Fuß in die Tür bekommen."

Foto: Kapitel

"Wenn wir 50 000 Unterschriften brauchen, dann muss ich auch meine Gäste und Mitarbeiter dazu bewegen, mitzumachen", sagte sich Elke Renker vom Weinhaus Renker in Überlingen, als sie von der Petition "Porzellan statt Plastik" für 7 Prozent Mehrwertsteuer für die Gastronomie hörte.

Nachdem sie selbst unterschrieben hat,  habe sie sofort die Unterschriftenlisten ausgedruckt und sei auf Ihre Gäste zugegangen. Die meisten wüssten gar nicht, dass für Speisen unterschiedliche Mehrwertsteuersätze gelten und wie ungerecht das sei, so die Erfahrung von Elke Renker. "Man muss schon aktiv auf die Leute zugehen und unser Anliegen deutlich machen", so die Gastronomin.
Die Mühe lohne sich: die Gäste haben Verständnis und unterstützen den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Speisen im Restaurant gerne. Auch auf Ihrer Speisekarte ruft Elke Renker Ihre Gäste auf: "Ich brauche Ihre Unterschrift!" Bis jetzt hat Elke Renker 320 Unterschriften gesammelt. "Die 400er Marke schaffe ich locker – und bestimmt noch viel mehr!"

Einen Stapel Unterschriftenlisten verteilte sie auch an die anderen Gastronominnen und Gastronomen in der Umgebung. "Ich wünsche mir, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen mitmachen." Die Petition sei ein gutes Mittel, um auf eine der wichtigsten Forderungen der Branche aufmerksam zu machen.

Machen auch Sie mit!

Der DEHOGA Baden-Württemberg appelliert an alle Mitglieder, sich an der Online-Petition zu beteiligen und aktiv für eine breite Beteiligung zu werben.

Wie Sie sich an der Unterschriftensammlung beteiligen können, erfahren Sie hier