Neues Bundesmeldegesetz

Vereinfachung bei der Hotelmeldepflicht

Am 1. November dieses Jahres tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Dann gibt es erstmals ein bundesweit einheitliches Meldewesen. Die neue Regelung bringt eine Vereinfachung für die Hotels.

Gäste müssen am Tag der Ankunft einen Meldeschein künftig nur noch unterschreiben. Das Ausfüllen können die Hotelmitarbeiter übernehmen und über die EDV erledigen.

Die wichtigste Änderung:
Einen einheitlichen amtlichen Vordruck für den Meldeschein gibt es nicht mehr. Die Betriebe können den Meldeschein also selbst gestalten und mit ihrem FrontOffice-System erstellen. Damit wurde dem lange gehegten Wunsch der Beherbergungsbetriebe nach Bürokratieabbau Rechnung getragen.

Folgende Angaben müssen enthalten sein:

  • Datum der Ankunft und voraussichtliche Abreise
  • Familienname
  • Vornamen
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift
  • Seriennummern des Passes oder des Passersatzpapiers (nur bei ausländischen Gästen)

 

Bei mitreisenden Angehörigen (z.B. Ehegatten, Kinder) muss kein eigener Meldeschein ausgefüllt werden. Es genügt die Angabe der Zahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit.


Bei Reisegesellschaften von mehr als zehn Personen muss nur der Reiseleiter den Meldeschein ausfüllen und ansonsten die Zahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit angeben.


Ausländische Gäste, die einen Meldeschein auszufüllen haben, müssen sich bei der Anmeldung gegenüber dem Hotelier mit Pass oder Passersatz ausweisen. Der Hotelier ist zur Überprüfung der im Meldeschein gemachten Angaben verpflichtet. Ergeben sich Abweichungen oder liegt kein Pass vor, ist dies auf dem Meldeschein zu vermerken.

Merkblatt

Ein Merkblatt mit allem, was man zur neuen Regelung außerdem wissen muss, können eingeloggte DEHOGA-Mitglieder herunterladen.  

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