40. DEHOGA-Landesjugendmeisterschaften in Calw

Jugendmeister:innen stehen fest

Die strahlenden Jugendmeisterinnen und Jugendmeister des baden-württembergischen Gastgewerbes nach dem Wettbewerb in Calw: Rosalie Weirowski, Rebecca Amélie Eckert, Leila Dietrich, Julia Rothfuß, Valentin Preuss (v.l.n.r.). Im Bild fehlt Karlotta Hochhuth. Foto: DEHOGA BW

Stand: 24.06.2022

Starke Leistungen, strahlende Sieger: Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat das Gastgewerbe im Land bei den DEHOGA-Landesjugendmeisterschaften am 24. Juni in Calw wieder seine besten Nachwuchskräfte gekürt.

Die Jugendmeister:innen des baden-württembergischen Gastgewerbes 2022 sowie die  Bestplatzierten der DEHOGA-Landesjugendmeisterschaften für die einzelnen Berufe im Überblick:


Koch/Köchin:

1. Rebecca Eckert, Hotel Die Halde in Oberried    

2. David Höfer, Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn   

3. Anna Zens, Oberländer Weinstube in Karlsruhe


Restaurantfachmann/-frau:

1. Rosalie Weirowski, Hotel Restaurant Pfrondorfer Mühle in Nagold    

2. Leonie Epp, Restaurant Falconera in Öhningen   

3. Marie-Louise Ow-Wachendorf, Romantikhotel Spielweg in Münstertal


Hotelfachmann/-frau

1. Julia Rothfuß, Brenners Park-Hotel in Baden-Baden   

2. Rebekka Götz, Hotel Krone Tübingen   

3. Alisia Schmidt, Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen


Hotelkaufmann/-frau

1. Valentin Preuss, Europäischer Hof Heidelberg   

2. Sina Mushardt, Brenners Park-Hotel in Baden-Baden   

3. Fleur Brown, Brenners Park-Hotel in Baden-Baden


Fachmann/-frau für Systemgastronomie

1. Karlotta Hochhuth, Dean & David Stuttgart   

2. Matthias Rothfelder, Domino's Reutlingen   

3. Iris Hestermann, Seezeit Studierendenwerk Bodensee in Konstanz


Fachkraft im Gastgewerbe

1. Leila Dietrich, Hotel Krone Tübingen    

2. Mentor Ajazai, Albert Systemgastronomie in Konstanz  

 

„Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und Sieger – aber auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich diesem Wettbewerb gestellt haben. Sie alle haben heute gewonnen“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende des DEHOGA Baden-Württemberg, Eva Maria Rühle, bei der Siegerehrung.  „Der Wettbewerb, den wir heute erlebt haben, zeigt ganz deutlich, dass die engagierte Ausbildungsarbeit im Hotel- und Gaststättengewerbe nie stillgestanden ist – trotz neun Monaten Lockdown und trotz massiver Einschränkungen während der Pandemie“, betonte Rühle, Angesichts der großen Schwierigkeiten, mit denen unsere Branche in den letzten beiden Jahren fertig werden musste, verdienen alle Wettbewerbsteilnehmer sowie auch ihre Ausbilder in Betrieben und Schulen höchsten Respekt“, erklärte Rühle.

Die baden-württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes, ausgerichtet vom DEHOGA Baden-Württemberg, sind der größte Nachwuchswettbewerb für die gastgewerbliche Branche im Land, sie fanden 2022 zum 40. Mal statt. Die Teilnehmenden wurden auf Vorschlag ihrer Ausbildungsbetriebe oder ihrer Berufsschulen für die Meisterschaften nominiert. Sie befinden sich im dritten (letzten) Ausbildungsjahr und sind höchstens 25 Jahre alt (Beruf Fachmann/-frau für Systemgastronomie: 29 Jahre).

Wie laufen die Jugendmeisterschaften ab?
Die Anforderungen bei den Meisterschaften entsprechen denen einer Abschlussprüfung und stellen daher auch eine exzellente Prüfungsvorbereitung für die Beteiligten dar. Für die Meisterschafts-Endrunde in Calw hatten sich die Teilnehmenden bereits am 26. April im Rahmen einer Online-Theorieprüfung qualifiziert, die zeitgleich an den vier gastgewerblichen Landesberufsschulen in Calw, Bad Überkingen, Villingen-Schwenningen und Tettnang stattfand. Dabei waren rund 100 Nachwuchskräfte am Start.

Für die Endrunde des Wettbewerbs am 24. Juni hatten sich rund 40 Teilnehmer:innen qualifiziert. Die Endrunde findet in Form einer praktischen Prüfung statt.

Dabei stehen neben rein fachlichen Aufgaben wie z. B. das Cocktail-Mixen bei den Restaurantfachleuten oder die professionelle Zimmerabnahme bei den Hotelfachleuten auch Aufgaben auf dem Programm, die die Bedeutung von Service-Kompetenz unterstreichen. So gehört die Führung eines Verkaufs- bzw. Beratungsgesprächs seit einigen Jahren zum festen Bestandteil des Wettbewerbs bei den Hotel- und Restaurantfachleuten.

Die jungen Köchinnen und Köche bereiten im praktischen Teil ein viergängiges Menü zu (Vorspeise, Suppe, Hauptgang, Dessert), das sie aus einem bis zum Wettbewerb geheim gehaltenen Warenkorb selbst zusammenstellen. Die Wettbewerbsmenüs wurden Ehrengästen bei den Jugendmeisterschaften serviert, wobei die teilnehmenden Restaurantfachleute den Service übernahmen.

Bestandteil der Wettbewerbs-Endrunde ist außerdem die Warenerkennung, bei der 20 berufstypische Produkte oder Gegenstände erkannt und korrekt bezeichnet werden müssen. Das können zum Beispiel Kräuter, Fisch, Früchte oder auch fachspezifische Werkzeuge, Geschirr oder Gläser sein. Bewertet werden die Leistungen von Fachlehrerinnen und Fachlehrern der Landesberufsschulen für das Gastgewerbe sowie von erfahrenen Praktiker:innen der baden-württembergischen Hotellerie und Gastronomie.

Der DEHOGA Baden-Württemberg dankt allen, die an der Ausrichtung der Landesjugendmeisterschaften mitgewirkt haben:

  • den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren Ausbildungsbetrieben
  • den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern der Landesberufsschulen sowie allen Jurymitgliedern und Helfern.
  • den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DEHOGA-Berufsbildungs-Teams
  • sowie den Premiumpartnern Metro, Teinacher, Afri-Cola sowie der DEHOGA Akademie, die Sonderpreise zur Verfügung gestellt haben.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Interessierte im nächsten DEHOGA Magazin.

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