Landesregierung verschärft Regeln

Corona-Verordnung: Was ab dem 27. Dezember für das Gastgewerbe gilt

Stand: 24.12.2021

Baden-Württembergs Landesregierung hat am Abend des 23. Dezember 2021 erneut eine geänderte Corona-Verordnung veröffentlicht. Die Änderungen treten am Montag, 27. Dezember, in Kraft. Über die Weihnachtsfeiertage gelten also die bisherigen Regelungen weiter. Was sich ab dem 27. Dezember für die Betriebe des Gastgewerbes ändert, ist im Folgenden zusammengefasst.

Die wichtigsten Änderungen, die ab dem 27. Dezember 2021 für die Branche gelten, betreffen folgende Punkte:

Einschränkung der Öffnungszeiten: In der Alarmstufe II gilt für gastronomische Betriebe eine Sperrstunde von 22:30 Uhr bis 5 Uhr. Wichtig In der Nacht von Silvester auf Neujahr beginnt die Sperrstunde um 1 Uhr und endet um 5 Uhr.

Geänderte Ausnahmen bei der 2G-Plus-Regelung: Die bisher geltende 6-Monats-Frist, die für vollständig Geimpfte Ausnahmen von der Testpflicht zulässt, wird auf 3 Monate verkürzt. Für Geboosterte gilt die Ausnahme von der Testpflicht weiterhin wie bisher.

Kontaktbeschränkungen: In der Alarmstufe II gilt folgende Kontaktbeschränkung für geimpfte und genesene Personen: 10 Personen in Innenräumen, 50 Personen im Freien. Nicht zur Personenzahl hinzu zählen nur noch Kinder und Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre (anstatt bislang bis 17 Jahre). Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben gelten die Regelungen der Kontaktbeschränkungen.

Alle für die gastgewerbliche Branche wichtigen Regelungen im Detail sind im Themenbereich zusammengefasst.

Aushänge zur Gästekommunikation der geänderten Öffnungszeiten stehen hier zum Download bereit (unter "Aushänge für Alarmstufe II").

DEHOGA-Bewertung:
Positiv ist zu bewerten, dass mit der Eingrenzung der Öffnungszeiten auf 1 Uhr an Silvester und auf 22:30 Uhr an den übrigen Tagen eine Regelung gefunden wurde, die für die Mehrzahl der Betriebe und Gäste praktikabel sein dürfte, so dass auch bereits getätigte Reservierungen aufrecht erhalten werden können. Dafür hatte sich der DEHOGA mit Nachdruck eingesetzt. Trotzdem ist festzustellen: Die sehr kurzfristig verkündeten Regel-Verschärfungen machen in der Summe die Aufrechterhaltung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes für die Betriebe des Gastgewerbes noch schwieriger.
Der DEHOGA drängt daher weiterhin massiv darauf, dass die Betriebe des Gastgewerbes, die zu den wirtschaftlich Hauptbetroffenen der Anti-Corona-Maßnahmen gehören, schnelle und umfassende Unterstützung bekommen. Die entstehenden Verluste müssen zeitnah und vollständig durch staatliche Hilfsprogramme ausgeglichen werden.