Erfolg der DEHOGA-Verbandsarbeit

Verlängerung und Erhöhung der Überbrückungshilfe III bis zum 30. September 2021

Stand: 10.06.2021

Die Bundesminister Altmaier und Scholz haben die lange erwarteten Informationen zur Verlängerung der Überbrückungshilfen wie auch zum Schadensausgleich für größere Unternehmen veröffentlicht. Dies ist ein Erfolg der monatelangen, intensiven Bemühungen des DEHOGA.

Die Verlängerung bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus ist zu begrüßen, insbesondere auch die damit verbundene Restart-Prämie, mit der ein höherer Zuschuss zu den Personalkosten verbunden ist. Eine Verlängerung bis zum Jahresende, die der DEHOGA gefordert hatte, war innerhalb der Bundesregierung nicht konsensfähig. Die Betriebe, die auch im 4. Quartal von Corona bedingten Umsatzeinbußen betroffen sind, können allerdings sicher sein, dass der DEHOGA für sie weiter mit Nachdruck für ausreichende Hilfen kämpfen wird.

Positiv zu bewerten ist die nun beschlossene Erhöhung der Obergrenze für die Förderung im Rahmen der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus. Die gilt zumindest für die meisten Unternehmen. Nachdem am 28. Mai der Antrag Deutschlands von der EU-Kommission bewilligt wurde, hat Bundesminister Altmaier heute verkündet, dass bis zu 40 Mio. Euro als Schadensausgleich im Rahmen der Überbrückungshilfe geltend gemacht werden können. Zusammen mit der bislang geltenden Obergrenze von bis zu 12 Mio. Euro beläuft sich die Förderung für die größeren Arbeitgeber der Branche dann auf 52 Mio. Euro. Zweifelsohne war dies der härteste Kampf und der umstrittenste Punkt in den Gesprächen zwischen BMWI und BMF.

 

Details zu Verlängerung und Erhöhung der Überbrückungshilfe III finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung von Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium.

 

 

Quelle: DEHOGA Bundesverband