Kein konkreter Zeitplan für Veranstaltungen

In den letzten Tagen wurde in den Medien häufig berichtet, dass ab 1. Juni 2020 private Feiern, Vereinsversammlungen oder Theateraufführungen mit bis zu 100 Personen erlaubt wären. Grund war die Verbreitung eines Papiers, das auf Arbeitsebene von Mitarbeitern verschiedener Ministerien entworfen wurde.

Gestern hatte Ministerpräsident Kretschmann nun mitgeteilt, dass ihm ein solches Papier nicht vorliege und die Hoffnungen gedämpft. „Ob wir es so machen, wird man sehen, wenn wir es zu gegebener Zeit beurteilt haben“, so Kretschmann.
 
Es gibt folglich zum jetzigen Stand keine verlässliche zeitliche Perspektive, auf die die Betriebe sich bei geplanten Veranstaltungen einstellen können. Einen klaren und verlässlichen Zeitplan fordert der DEHOGA aktiv von der Politik ein, damit die Betriebe eine Perspektive und Planungssicherheit erhalten. Der DEHOGA wird seine Mitglieder über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.
 
DEHOGA-Mitglieder können versichert sein, dass der Verband sich für die Interessen aller Betriebe einsetzt, insbesondere auch für diejenigen, die aktuell noch keine Perspektive zur Wiedereröffnung haben.

Stand: 20.05.2020