Expedia

Jetzt „Stornierungs-Verzicht-Programm“ widersprechen

Neben Booking.com greift jetzt auch Expedia anlässlich der Corona-Krise in die Geschäftspolitik von Hotels ein und sorgt noch zusätzlich für Unmut bei den Hoteliers. Hoteliers, die nicht automatisch in das neue „Stornierungs-Verzicht-Programm“ von Expedia aufgenommen werden wollen, sollten schnellstmöglich Kontakt zu ihrem Expedia Market Managern aufnehmen und der Aufnahme in das „Cancellation Waiver Programm” widersprechen, am besten schriftlich.

Auch wenn die sehr knapp bemessene Widerspruchsfrist bereits abgelaufen ist, schlägt Expedia selbst vor, „Optionen“ mit dem zuständigen Market Manager zu besprechen.

Expedia gab auf seiner Internetseite bekannt, dass die „Flex-Policy“ für höhere Gewalt auf alle Buchungen weltweit ausgeweitet wird, die vor dem 19. März 2020 getätigt wurden und ein Aufenthaltsdatum zwischen dem 20. März 2020 und dem 30. April 2020 haben.

Bei diesem „Cancellation Waiver Programm” verzichtet die Expedia Group zwar auf Stornierungsgebühren, aber Vorauszahlungen von Gästen, die Stornierungen beantragt haben, wenn die Buchung in den genannten Zeitraum fällt, werden erstattet. Hotel-Collect-Buchungen, bestimmte Hotwire-Buchungen und einige Buchungen über Websites von Drittanbietern innerhalb der entsprechenden Zeiträume werden auf Kundenwunsch ebenfalls (kostenfrei!) storniert.

Nur wenn sich der Hotelier aktiv aus dem Programm abmeldet (per Opt-out im Expedia Partner Central oder per Mitteilung an den jeweils zuständigen Expedia Market Manager), stellt die Expedia Group für Reisende mit nicht erstattungsfähigen Buchungen einen Reisegutschein für ein Jahr in Höhe des Wertes der ursprünglichen Buchung zur Verfügung.

(Stand: 25.3.2020)