Neuer Restaurantführer 2019

Genießerland jetzt auch als App

Minister Peter Hauk stellte den neuen „Schmeck den Süden“ - Restaurantführer in Beuron vor.

Bei der Vorstellung des 12. Genießerland-Restaurantführers in Beuron: Vertreter des Projektrats von „Schmeck den Süden“ um Thomas Heiling, der Naturpark- und Traufgänger-Wirte, Minister Peter Hauk und die Badische Weinkönigin Miriam Kaltenbach, die Landräte Stefan Bär (Tuttlingen) und Stefanie Birkle (Sigmaringen), Albstadts OB Klaus Konzelmann und Regina Autenrieth, DEHOGA Tourismus BW. Foto: Kapitel

Wir können nicht nur High Tech, sondern auch Genuss: Peter Hauk, Landesminister für den Ländlichen Raum, will die führende Rolle Baden-Württembergs bei der Vermarktung regionaler Produkte stärken. Die Kooperation von Landwirten, Winzern, Direktvermarktern und Gastwirten sei jetzt schon vorbildlich, sagte er vor rund 50 Gastronomen, Verbandsvertretern und Kommunalpolitikern am 16. Januar im „Haus der Natur“ in Beuron.

Dabei stellte Hauk nicht nur die 12. Auflage des Genießerland-Restaurantführers von „Schmeck den Süden“ vor: In der neuen App der Regionalkampagne „Von Daheim BW“ werden künftig neben dem jährlich herausgegebenen Restaurantführer auch die rund 330 „Schmeck den Süden“-Gastronomen vertreten sein, neben einem Verzeichnis mit über 700 Hofläden. „Diese Weiterentwicklung ist die ideale Verknüpfung in der erfolgreichen Vermarktung von regionalen Produkten und dem Genuss dieser Produkte im Genießerland Baden-Württemberg“, betonte Hauk. Für ihn bildeten Umweltschutz, gesunde Lebensmittel, die Verwertung regionaler Produkte im Gastronomiebereich und sanfter Tourismus ein gemeinsames Paket. Dieser Meinung war auch Tuttlingens Landrat Stefan Bär, Vorsitzender des Naturparkvereins Obere Donau: „Wir brauchen die Gastronomie als Partner, wenn wir neue Impulse für den Tourismus hier im Naturpark setzen wollen.“

Bürokratische Hürden bei der regionalen Produktbeschaffung beklagte der „Schmeck den Süden“-Vorsitzende Thomas Heiling (Böblingen). Auf den Punkt brachte es Helmut Gröner („Traube“ Kreenheinstetten) von der DEHOGA-Regionalgruppe „Naturpark-Wirte Obere Donau“: „Der Schäfer mit Kleinbetrieb, von dem ich seither das Fleisch bezogen habe, bekommt keine Schlachterlaubnis mehr; jetzt muss ich mich nach einem neuen Lieferanten umsehen.“  Vor ein paar Jahren habe er noch zu fünf landwirtschaftlichen Erzeugern direkten Kontakt gehabt, heute noch zu zweien. Albstadts Kulturamtsleiter Martin Roscher regte die Gastronomen an, sich mit proteinreicher Kost und E-Bike-Ladestationen für den Mountainbike- und Wandertourismus zu öffnen. Die Albstädter „Traufgänger“-Gastwirte hätten damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

„Wir müssen Gäste mit Highlights versorgen, die sie sonst nirgendwo anders haben“, schloss Minister Hauk und rundete das Thema vom High-Tech-  zum Genießerland ab: „Die Industrie im Land braucht Sie auch im Wettbewerb um die ‚guten Köpfe‘: Wir müssen ihnen das Leben hier im wahrsten Sinne schmackhaft machen. Um es als Jäger zu sagen: Sie brauchen nur die richtige Kirrung.“

Stand: Januar 2019

Service

  • Der Genießerland Restaurantführer steht zur Ansicht und zum Download bereit im Servicecenter
  • Oder direkt bestellen unter sds@dehogabw.de
  • Infos zur App gibt es unter www.vondaheim.de
  • Mehr Infos zur Vermarktungsinitiative "Schmeck der Süden" finden Sie hier