Das sagen die Wirte:

Umfrage-Teilnehmer im O-Ton

Was erwarten die Gastronominnen und Gastronomen besonders dringlich von der Politik? Bei der DEHOGA-Umfrage hatten sie die Möglichkeit, ihre Anliegen frei zu formulieren. Hier eine Zitat-Auswahl:

  • „Wir brauchen Praktiker in der Politik und keine Leute, die noch niemals richtig gearbeitet haben.“
  • „Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Speisen, um an Bäcker und Metzger nicht die ganze Kundschaft zu verlieren, weil dort das Abholessen mit 7 % besteuert und dadurch günstiger ist.“
  • „Die seit Jahren versprochene Entbürokratisierung, anstatt noch mehr Dokumentationswahn.“
  • „Es lohnt sich in Deutschland nicht mehr, bis zum Umfallen zu schuften, der Ertrag nach Steuern ist zu gering.“
  • „Weniger Bürokratie, Vereinsgastronomie einschränken, flexible Arbeitszeiten.“
  • „Regelung der Arbeitszeiten – Aufschreibpflicht abschaffen. Nicht einhaltbar!“
  • „Die immer aufwändigere Bürokratie, übertriebene Kontrollen, der Zeitaufwand und Personalprobleme führen dazu, dass die Motivation in dieser Branche nachlässt.“
  • „Weniger Bürokratie!“
  • „Unbürokratische Marktöffnung für gastronomische Fachkräfte aus dem Ausland. Verstärkte aktive Vermittlung durch Arbeitsagenturen.“
  • „Weniger Abgaben für Kleinbetriebe,man kommt nie vom Fleck. Immer wenn man denkt, man hätte ein kleines Polster für betriebliche Investitionen, holt es der Staat . Hat man mal einen Monat einen höheren Umsatz, werden wieder so viel Steuern abgezogen , man tritt immer auf derselben Stelle und fängt wieder von vorne an.“
  • Schutz der Arbeitnehmer ja, aber nicht durch Überregulierung. Sie fühlen sich selber in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt.“
  • „Reduzierter Mehrwertsteuersatz! Bürokratieabbau!“
  • „Die Reglementierung der täglichen/wöchentlichen Arbeitszeit muss weg. Meine Aushilfen arbeiten freiwillig nach dem Job noch bei mir, weil sie Spaß daran haben und das Geld brauchen.“
  • „In einem Kleinbetrieb laufen alle wichtigen Fragen i.d. Regel beim Chef zusammen. Dieser kann sich kaum noch seiner eigentlichen Aufgabe stellen, sonder muss sich ständig fortbilden, informieren, dokumentieren, personelle Probleme klären.“
  • „Anpassung der 450€-Grenze an neue Gegebenheiten durch Mindestlohn.“