Landtag debattiert Arbeitszeit-Flexibilisierung

Eines der aktuell wichtigsten politischen Anliegen des Gastgewerbes hat am 29. November auch den Landtag von Baden-Württemberg beschäftigt. Im Zentrum der Debatte stand das Eckpunkte-Papier zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, das vom CDU-geführten Wirtschaftsministerium vorgelegt worden ist.

 

Hier geht es zur Übertragung der Landtagsdebatte

 

Der Vorschlag des Wirtschaftsministeriums sieht folgende Eckpunkte vor:

  1. Ausweitung der Tages-Höchstarbeitszeit von bisher 10 Stunden auf max. 12 Stunden.
  2. Begrenzung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 54 Stunden.
  3. Keine Veränderungen bei der Ausgleichszeit auf durchschnittlich 48 Wochenstunden innerhalb von 6 Monaten.
  4. Keine Veränderung bei Ruhezeiten und Pausenzeiten.

Der DEHOGA Baden-Württemberg begrüßt diesen Vorschlag ausdrücklich und spricht sich dafür aus, dass die Landesregierung auf dieser Grundlage eine Bundesratsinitiative zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes startet. In der heutigen Landtagsdebatte wurde das Eckpunkte-Papier des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums erwartungsgemäß kontrovers diskutiert.

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Stand: 29.11.2018