Permanenter Lohnsteuer-Jahresausgleich wird gesetzlich verankert

Für all diejenigen, die durch eine befristete Nebentätigkeit ein höheres Einkommen als im Hauptberuf haben, gibt es Änderungen beim Lohnsteuereinbehalt. Durch den sogenannten permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleich kann ein kurzfristig hoher Lohn auf einen längeren Zeitraum umgelegt werden, was zu einem geringeren Lohnsteuerabzug führt.

Das hat der Bundesrat Ende letzter Woche beschlossen. Ohne diese Regelung würde ein Verdienst aus einer befristeten Tätigkeit, der nach Steuerklasse VI zu versteuern ist, auf das gesamte Jahr hochgerechnet. Die Lohnsteuer würde entsprechend einbehalten. Ein Ausgleich könnte erst nachträglich mit der Steuererklärung erfolgen. Bislang gilt der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich nur aufgrund einer jährlich verlängerten Verwaltungsregelung, nun wird er Gesetz. Die Regelung greift z.B. bei Servicekräften, die als Nebentätigkeit auf Wein- oder Volksfesten wie dem Oktoberfest Gäste bedienen.

 

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Stand: 13. Juni 2017