Volkswirtschaft, Arbeitsmarkt, Regionen und Gesellschaft profitieren von Gastronomie und Hotellerie

IW-Köln-Studie unterstreicht herausragende Bedeutung des Gastgewerbes

„Nur, wer die Zahlen und Fakten kennt, kann die Leistungen unserer Unternehmer und Beschäftigten richtig beurteilen“, das seien Anlass und Ziel der Studie, so Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), bei einer Pressekonferenz am 7. September 2017 in Berlin.

Es gehe um mehr Kenntnis und Wertschätzung für das, was die 221.000 Betriebe des Gastgewerbes tagtäglich leisten. Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, präsentierte die 70-seitige Studie: „Das Gastgewerbe trägt maßgeblich zur Lebensqualität und Standortattraktivität bei. Die Branche ist ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen Lebens. Ihre Bedeutung speist sich nicht nur aus ihrer Wirtschaftskraft und Dynamik. Sie leistet darüber hinaus wertvolle Beiträge zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.“ Gerade in den Regionen ist das Gastgewerbe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Um dies zu illustrieren, werden in der Studie drei ausgewählte Regionen (Allgäu, Düsseldorf und Dessau-Roßlau) analysiert. Zudem geht es um die Herausforderungen: So ist die Branche überdurchschnittlich arbeitsintensiv. Der Anteil der Arbeitnehmerentgelte am Produktionswert (Umsatz) beträgt 33,7 Prozent (Gesamtwirtschaft 28,6 Prozent).

 

Die ausführliche Meldung und die Studie zum Download finden Sie auf der Website des DEHOGA Bundesverbandes

Stellen die Studie auf der Pressekonferenz vor: DEHOGA-Präsident Guido Zöllick (r.) und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Fotovermerk: DEHOGA/Svea Pietschmann