Mindestlohn

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Seit Januar 2017 ist der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde auf 8,84 Euro pro Stunde gestiegen (siehe auch   HIER).

Wer z. B. Minijobber auf dieser Basis beschäftigt, sollte auf die Verdienst- Obergrenzen achten und im Bedarfsfall die Stundenzahl reduzieren, um im beiderseitigen Interesse die Sozialversicherungsfreiheit zu erhalten.

Beispiel: Wer bisher 8,50 bezahlt und 52 Stunden pro Monat vereinbart hat, zahlt 442 Euro pro Monat. Wenn sich der Stundenlohn auf 8,84 Euro erhöht, sind das bei gleicher Stundenzahl 459,68 Euro pro Monat – mit der Konsequenz, dass der Minijobber sozialversicherungspflichtig wird, denn die Verdienstgrenze für Minijobber liegt bei 450 Euro pro Monat.

Arbeitgeber können in solchen Fällen mit dem Minijobber vereinbaren, dass sich die Arbeitszeit auf z.B. auf 50,5 Stunden pro Monat verringert. Dadurch erhöht sich der Monatslohn trotz des höheren Mindestlohn-Stundensatzes nur auf 446,42 pro Monat – und bleibt somit unter der Freigrenze von 450 Euro.

Arbeitnehmer werden einer solchen Vereinbarung im Regelfall gerne zustimmen, denn ansonsten müssten sie sich die Sozialversicherungsbeiträge und Steuern abziehen lassen.

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