Bierdeckel-Aktion

Zwei Berichte aus der Praxis

Zwei Freiburger Gastronomen berichten, warum sie bei der Aktion „Gleiche Steuern für Essen“ mitmachen und  für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz auch für die Gastronomie werben.

Das „Uni Café“ von Fransisco Jimenez-Ruz liegt mitten in der Freiburger Innenstadt mit mehr als 100 Sitzplätzen innen und außen. „Solche Lagen sind immer mehr in fester Hand großer Ketten“, sagt Fransisco Jimenez-Ruz. Die Mieten steigen gewaltig und der Wettbewerb wird härter. In dieser Situation wäre der ermäßigte Mehrwertsteuersatz eine enorme Erleichterung für ihn als Unternehmer, sagt der Gastronom. Und allgemein eine Stärkung der Individualgastronomie. Die Bierdeckelaktion sei gut, um möglichst viele Menschen auf das ungerechte Steuersystem aufmerksam zu machen. Die Gäste im Uni Café würden sich wundern, warum Studentenverpflegung mit 7 Prozent versteuert ist, Schülerverpflegung aber mit 19 Prozent.

Fransisco Jimenez-Ruz. Fotos: Bamberger

 

Auch Alexander Mies vom Augustiner im „Bankepeter“ beobachtet, dass die Gäste durch die Bierdeckel aufmerksam werden auf die unterschiedliche Besteuerung von Lebensmitteln und nachfragen, wie das sein kann. „Wir sollten den Wert der Gastronomie als Kulturgut und Wirtschaftskraft mehr betonen“, sagt Alexander Mies. Die Steuererleichterung würde vor allem den kleinen und mittleren Betrieben die nötige Entlastung bringen, um wieder mehr investieren zu können – beispielsweise in gutes Personal. „Wir werden auf jeden Fall Bierdeckel nachbestellen“, sagt Alexander Mies. Je mehr diese einsetzt würden, desto höher sei der Wiedererkennungseffekt.

Alexander Mies

 

Jetzt mitmachen bei der bundesweiten Aktion „Gleiche Steuern für Essen“!
Der DEHOGA hat für Sie Aktionspakete gepackt, die jeweils 1.000 Bierdeckel und 20 Speisekarten enthalten. Als DEHOGA-Mitglied können Sie das Paket kostenfrei unter www.dehoga.de/bestellung bestellen.

Nicht-Mitglieder zahlen 25 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Die Auslieferung erfolgt ab Ende Februar. Wir laden alle Betriebe zum Mitmachen ein, damit „Gleiche Steuern für Essen“ endlich auf die politische Agenda kommt. Fakt ist: Je mehr Betriebe sich an unserer Aufklärungskampagne beteiligen, umso größer ist die Aufmerksamkeit und die Chance für „Gleiche Steuern für Essen“.