ELR-Förderung erfolgreich genutzt

Betrieb für die Zukunft aufgestellt

Josef, Astrid und Felix Ellgass vor ihrem Gasthaus Löwen in Argenbühl, das dank der ELR-Förderung um einen modernen Hotelanbau erweitert werden konnte. Foto: Betrieb

"Die Fördergelder gaben uns den finanziellen Spielraum, den wir brauchten, um unseren Betrieb für die Zukunft aufzustellen", sagt Josef Ellgass. 2015 hat er die Förderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) genutzt, um seine Hofwirtschaft Löwen in Argenbühl im Allgäu um ein Hotel zu erweitern.

Wenn die erste – zugegeben hohe – bürokratische Hürde genommen sei, nämlich die Beantragung der ELR-Förderung bei der Gemeinde, dann sei es ganz einfach, berichtet Josef Ellgass. "Beim Ausfüllen der Formulare hat uns der Hauptamtsleiter unterstützt, und als der Antrag durch war, ging alles ganz schnell und unkompliziert." Als der Kredit von der Hausbank bewilligt war, seien schon wenige Tage später die Fördergelder von der L-Bank geflossen. Bei der Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens wurde er auch von der DEHOGA Beratung unterstützt.

"Wir würden es auf jeden Fall wieder machen", so das Fazit des Gastronomen. "Die Dorfgastronomie werden wir nur erhalten können, wenn wir Chancen ergreifen und in unsere Zukunft investieren." Josef Ellgass hat die Chance der ELR-Förderung genutzt. Entstanden ist ein modernes – inzwischen sogar mit einem Designpreis ausgezeichnetes – Hotel mit 29 Zimmern, zwei Tagungsräumen und einem Frühstücksraum. "Wenn ich die Förderung nicht bekommen hätte, hätte ich wahrscheinlich aufgegeben." Die entstandenen Zimmerkapazitäten seien eine passende Ergänzung zum bisherigen Angebot.

Mit dem Neubau möchte Josef Ellgass nicht nur auf Touristen setzen, mit den Tagungsräumen könne er jetzt auch andere Zielgruppen ansprechen. Sonntags leistet er sich in der Hofwirtschaft einen Ruhetag und finde somit auch wieder besser Personal. "Ich kann meinen Betrieb nun zeitgemäß führen, sodass es auch der nachfolgenden Generation Spaß macht", sagt Josef Ellgass. Sein 24-jähriger Sohn sei jedenfalls auch schon "voll dabei".

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