Corona-Krise

Was der Branche jetzt hilft – und wer der Branche jetzt hilft

Es gibt auch gute Nachrichten in der Corona-Krise: Kommunen, Tourismusorganisationen, Verpächter, Lieferanten und Dienstleister versuchen derzeit, den gastgewerblichen Betrieben durch Aussetzung und Stundung von Mieten, Gebühren oder durch andere Aktionen zu helfen. Wir haben viele gute Beispiele gesammelt, die Mut machen und zum Nachahmen anregen sollen.  

Kommunale InitiativenKommunale Initiativen

In Ulm werden die Außenbewirtschaftungsgebühren für dieses Jahr entfallen. Es ist für Gastronom/innen zudem möglich, den Außenbereich zu erweitern, dafür ist ein formloser Antrag bei den Bürgerdiensten zu stellen. Clubs können für dieses Jahr eine Konzessionsänderung beantragen damit sie auch wieder arbeiten können. Außerdem hat die Stadt Ulm eine Werbekampagne speziell für das örtliche Gastgewerbe und den Einzelhandel, auf die aktuelle Krisensituation angepasst. So sollen die Gäste in die Innenstadt gelockt werden und helfen, den Umsatz wieder anzukurbeln.

Um die Gastronomen nach den Corona-bedingten Schließungen zu unterstützen, werden auch in Sindelfingen die Sondernutzungsgebühren für das Jahr 2020 erlassen, Anträge auf Erweiterung von Außenflächen werden großzügig gehandhabt. Auch Anträge auf Sondernutzungserlaubnis von Gastwirtschaftsbetrieben, die derzeit keine Außengastronomieflächen unterhalten, wird die Stadt wohlwollend prüfen.

Auch in Oberkirch haben sich die Stadt, die Wirtschaftsförderung und der Verein Stadtmarketing zusammengetan und ein Konzept erarbeitet, um die Gastronomen zu unterstützen. Wie in Ulm verzichtet die Stadt auf die Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie. Außerdem können Gastronomen ohne Antrag und Genehmigungsverfahren ihren Außenbereich erweitern. Dafür fallen laut Nadine Klasen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oberkirch keine Gebühren an. Zudem werden im Ort seit der Schließung von Geschäften keine Parkgebühren verlangt. Das soll bis zum Ende des Jahres so bleiben. Der Verein Stadtmarketing bietet zudem ein kostenfreies Öffnungsmarketing für das Gastgewerbe an. Um die Wiedereröffnung für Gastronomen zu erleichtern, hat die Stadt Oberkirch eine Art kostenloses Starterpaket zusammengestellt: Sie bekommen Mund-Nasen-Bedeckungen und Abstandsaufkleber als Erstausstattung.

In Backnang hat die Stadt beschlossen, den Gastronomen, Einzelhändlern und kleinen Unternehmen 30.000 Euro in einem Hilfsfonds bereitzustellen. Diese Summe hätte die Kommune für das Straßenfest Ende Juni ausgegeben, das aufgrund der Coronakrise ausfällt. Außerdem bittet die Stadt Bürger und wirtschaftlich starke Firmen um Spenden. Für den Hilfsfonds sind bereits rund 5.000 Euro gespendet worden – unter anderem mit Beteiligung vom Oberbürgermeister Frank Nopper  sowie dem Stadtrat Armin Dobler. Am Ende will die Schlagersängerin Andrea Berg gemeinsam mit ihrem Mann, dessen Familie in Kleinaspach das Hotel „Sonnenhof“ betreibt, den gespendeten Betrag aufrunden. Über die Verteilung der Summe soll im Juli entschieden werden.

Auch andere Kommunen haben Hilfsfonds aufgelegt.  In Schorndorf stellt die Stadt 100.000 Euro für das Gastgewerbe und den Handel bereit. In Welzheim sind es 30.000 Euro.

In Wangen im Allgäu ist eine Ausweitung der Flächen für die Außengastronomie möglich, ohne Erhöhung der Sondernutzungsgebühr. Um den Gastronomen einen guten Start zu ermöglichen, will die Stadt ihnen möglichst viel Raum in der Außenbewirtschaftung einräumen. So dürfen sie sich auf Anfrage und in Abstimmung mit der Stadt auf benachbarte öffentliche Flächen wie zum Beispiel Parkplätze ausweiten.

Die Stadt Biberach hat ein kommunales „Corona-Hilfspaket“ auf den Weg gebracht. Die Stadt verzichtet während der Corona-Krise auf Sondernutzungsgebühren. Und die Gewerbesteuern können bis Ende 2020 zinslos gestundet werden. OB Norbert Zeidler appelliert zudem an die Vermieter, sich mit den gewerblichen Mietern solidarisch zu zeigen, um so die lokale Wirtschaft zu erhalten. Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und stundet den Mietzins für Mieter von städtischen Liegenschaften.

Die „Heidelberger Wirtschaftsoffensive“, die der Gemeinderat der Stadt am 26. März 2020 einstimmig beschlossen hat, soll nun ausgeweitet werden. Die Stadt hat angekündigt, dass sie Mieten in städtischen Immobilien für den Zeitraum erlassen wird, in dem diese aufgrund der Corona-Verordnungen nicht zum Zweck der Mietüberlassung genutzt werden können. Gastronomen sollen zudem keine Gebühren für Außenbestuhlung bezahlen müssen und temporär mehr Platz für die Außengastronomie erhalten, um bei Einhaltung der geforderten Abstände möglichst die gleiche Sitzplatzzahl anbieten zu können.

Zunächst wurden in Heidelberg alle direkten Forderungen der Stadt bis 31. Juli 2020 zinslos gestundet, beispielsweise Gebühren, Gewerbesteuer, Grundsteuer und Mieten. Wer eine Stundung beantragen möchte, schreibt einfach dem zuständigen Amt eine E-Mail oder sonstige Nachricht. Diese sollte eine kurze Begründung erhalten, warum man von der Corona-Krise betroffen ist. Die Stadt Heidelberg appelliert an private Immobilienbesitzer, Lieferanten und anderen Vertragspartnern sich – wenn möglich – dieser Wirtschaftsoffensive anzuschließen.

Die Wirtschaftsförderung und der Citymarketingverein Pro Heidelberg helfen Händlern und Gastronomen zudem beim Aufbau lokaler Liefersysteme und beim Einstieg in den Onlinehandel.

Die Stadt Heilbronn verzichtet für das Jahr 2020 auf Sondernutzungsgebühren für Werbeaufsteller und für die Außengastronomie. Zudem können die Flächen auf Antrag bei der Stadtverwaltung ausgeweitet werden bzw. Gastronomen, die bisher keine Außenfläche bewirtschaftet haben, können dies beantragen, wenn dem baurechtlich nichts entgegensteht. Die zusätzlichen Flächen werden als Ausnahmeregelung bis zum 31. Oktober 2020 gewährt.

Die auf einen CDU-Antrag zurückgehende Verkürzung der Sperrzeiten hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit genehmigt: Die Sperrzeit wird Sonntag bis Donnerstag auf 24 Uhr verlegt, in der Nacht zu Samstag, Sonntag und zu gesetzlichen Feiertagen auf 1 Uhr. Dies bedeutet eine Verkürzung um jeweils eine Stunde.

 

DEHOGA-Merkblatt zum Download: Der DEHOGA Baden-Württemberg hat positive Beispiele und Anregungen für kommunale Unterstützung in der Krise gesammelt und in einer Liste zusammengefasst. Diese Liste eignet sich gut als Grundlage für Gespräche mit Bürgermeistern, Kreis- und Gemeinderäten und Wirtschaftsförderern.
Zum Merkblatt "Unterstützungsmöglichkeiten des Gastgewerbes durch die Kommunen"

Mieten/ Pachten stundenMieten/ Pachten stunden

Das Land Baden-Württemberg geht mit gutem Beispiel voran und stundet Mieten und Pachten für landeseigene Liegenschaften ab sofort zinslos, wenn Unternehmen durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten, hier geht’s zur vollständigen Nachricht

Der DEHOGA ruft auch private Vermieter und Verpächter von Gastronomieobjekten auf,  mit ihren Mieter und Pächter nicht nur über eine langfristige Stundung der Miet- und Nebenkosten zu sprechen, sondern auch gemeinsam zu überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, Zahlungen zu erlassen. Auch der Verband Haus & Grund Württemberg ruft laut einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung dazu auf, solidarisch und mit Verständnis auf akute Zahlungsprobleme bei den Mietern zu reagieren.

Die Brauerei Härle aus Leutkirch bietet gastgewerblichen Betrieben die Stundung der Pacht- und Nebenkosten an. Zudem werden die März-Rechnungen für Getränkelieferungen gestundet. „Die Gastronomie kann derzeit wirklich jede Unterstützung gebrauchen“, sagt Geschäftsführerin Esther Straub.

Die Stadt Baden-Baden und die Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung (GSE) bieten u.a. Gaststätten an, die monatliche Miete oder Teile davon bis auf Weiteres zu stunden. Ein tatsächliches Reduzieren der Miete wird die GSE in Abhängigkeit von der Dauer der Krise sowie der staatlichen Unterstützung mit den betroffenen Mietern abstimmen. Oberbürgermeisterin Margret Margen ruft auch die Vermieter von Geschäftsräumen dazu auf, je nach Situation Mieten zu stunden oder zu mindern.

Die Stadt Heidelberg hat angekündigt, dass sie Mieten in städtischen Immobilien für den Zeitraum erlassen wird, in dem diese aufgrund der Corona-Verordnungen nicht zum Zweck der Mietüberlassung genutzt werden können. Diese Maßnahme ist Teil der "Heidelberger Wirtschaftsinitiative" (s. Kommunale Initiativen).

Öffentliche Gebühren/Steuern aussetzenÖffentliche Gebühren/Steuern aussetzen

Die Stadt Freiburg stundet aufgrund der Corona-Krise die Bettensteuer im ersten Quartal. Nach massiver Kritik der örtlichen Gastronomen und Hoteliers zog die Stadt die ursprüngliche Aufforderung zur Zahlung der für dieses Quartal fälligen Steuer zurück. Dies sei ein „wichtiges und positives Zeichen“, wird der Freiburger DEHOGA-Kreisvorsitzende Christoph Glück in der Badischen Zeitung zitiert. Nun gelte es, im Gespräch zu bleiben und gemeinsam Lösungen zu finden.

Bundesweit wurde bereits die vereinfachte Stundung von Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer beschlossen, wie das Bundesfinanzministerium mitgeteilt hat, hier geht es zur Nachricht und zum Antragsformular

Energieversorgungskosten reduzieren bzw. stundenEnergieversorgungskosten reduzieren bzw. stunden

Die Stadtwerke Baden-Baden finden mit Gewerbekunden für den Monat März und die Folgemonate gemeinsam individuelle Lösungen, um niemanden in Not zu bringen.  Wer seine Abschlagszahlungen verringern oder seine Rechnungen stunden lassen möchte, wendet sich per Mail an service@swbad.de

Für die Vormonate haben die Stadtwerke Baden-Baden noch Zahlungserinnerungen versandt. Allerdings führen die Stadtwerke vorübergehend keine Stromsperrungen mehr durch.

Unternehmen, die ihre Energie (Strom, Gas) bei der e.wa riss in Biberach beziehen, können eine Herabsetzung ihrer monatlichen Abschlagszahlungen per E-Mail an energieabrechnung@ewa-riss.de  beantragen.

Gebühren, Beiträge, Abokosten aussetzen bzw. erlassenGebühren, Beiträge, Abokosten aussetzen bzw. erlassen

Die GEMA hat mitgeteilt, dass sie während der verordneten Schließungen keine Gebühren verlangen wird, hier geht es zur vollständigen Nachricht.

Von Sky liegen dem DEHOGA zudem Mitgliederanschreiben vor, in denen angekündigt wird, die Abo-Kosten für gewerbliche Kunden vorübergehend auszusetzen. Das Team von Sky Business Solutions kündigte in einem Schreiben an die Gastronomen an, den Abonnementpreis für Sky rückwirkend zum 14. März so lange auszusetzen, bis wieder ein adäquates Live-Sport-Programm geliefert werden könne. Dabei schreibt der Sender den Gewerbekunden 50 Prozent der bereits gezahlten Abonnementkosten für den März gut, so die Mitteilung. Für den Monat April 2020 werde man die Kosten vorsorglich aussetzen, hieß es.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart verschiebt die Erhebung der Kammerbeiträge auf den Sommer, heißt es in einem Artikel der Stuttgarter Zeitung. Zudem würden bei offenen Forderungen etwa bei Beiträgen und Gebühren Stundungen gewährt, soweit ein entsprechender Antrag mit der Corona-Krise begründet werde. Die IHK Reutlingen stellt die Beitragserhebung für Kleinunternehmen ebenfalls zurück.

Unterstützung von DEHOGA-PartnernUnterstützung von DEHOGA-Partnern

Der DEHOGA-Partner Vogt ist Systemdienstleister, spezialisiert auf Reinigungs- und Pflegemittelbedarf unterschiedlicher Großkunden, so auch auf Gastronomie und Hotellerie. Bei Vogt sind aktuell auch folgende Hygieneprodukte in ausreichender Menge lieferbar: Hände- und Flächendesinfektion | Schutzmasken FFP2 und Mund-/Nasenschutz 3-lagig | Überschuhe, Haarnetze/Klipphauben. Neu im Sortiment: FILMOP Hygienesäule. Zum Sparvorteil für DEHOGA-Mitglieder

Der DEHOGA-Partner Office Depot bietet neben Mundschutzmasken
und Handdesinfektionsmittel noch viele weitere nützliche Sicherheitsprodukte
zu attraktiven Sonderkonditionen für Verbandsmitglieder an. DEHOGA-Mitglieder können diese Produkte zu Sonderkonditionen ab dem 8. Mai direkt im Online-Shop von Office Depot unter: https://online.officedepot.de/ bestellen.

Der DEHOGA-Partner Telekom bietet während der Corona-Krise für seine Kunden Unterstützungs-Sonderangebote, wie etwa Datenvolumen, Webconferencing, Office-Anwendungen und IT-Service um das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Diese Angebote laufen nach dem kostenfreien Zeitraum automatisch aus oder können zu dessen Ende gekündigt werden. Mehr Infos auf: https://geschaeftskunden.telekom.de/verbaende/dehoga-bw

Der DEHOGA-Partner METRO Deutschland bietet eine digitale Lösung zur Erstellung von Gutscheinen an. Mithilfe des Portals www.HilfeLokal.de können Gastronomen digitale Gutscheine erstellen und ihren Gästen anbieten. Bei Anmeldung über die Gastro-Plattform www.dish.co und die Website www.metro.de übernimmt METRO bis Ende Mai die anfallenden Kosten für Registrierung und Provision. Verbraucher können über die Website die Gutscheine erwerben und so ihren Stammlokalen helfen, Liquiditätsengpässe während der Corona-Krise zu überbrücken.

Wer den Metro-Website-Baukasten verwendet, kann zudem von einer neuen Funktion profitieren: mit wenigen Klicks ist ein „Order-Button“ erstellt, über den die Gäste ihre Bestellung aufgeben können. So will METRO den Lieferservice über die Homepage erleichtern.

Der DEHOGA-Partner „Brunch-Lunch-Dinner“ bietet Gastronomen Unterstützung bei der Erstellung eines Online-Shops. Dieser Bestellshop bietet eine schnell umsetzbare Art, die Speisekarte und Gutscheine bestellbar und online bezahlbar zu machen. Gastronomen erhalten das Modul zunächst für mindestens sechs  Monate kostenlos. Mehr Infos auf www.brunch-lunch-dinner.de

Der DEHOGA-Partner DAK bietet Webinare, speziell für die Corona-Krise, z.B. „Gesund führen in Krisenzeiten“. Die Online-Angebote sind für DEHOGA-Mitglieder kostenlos, Interessierte melden sich bei Jens Lade, dehogabw@dak.de

Der DEHOGA Partner PAYONE (früher: Ingenico) bietet ein Angebot für DEHOGA-Mitglieder zum kontaktlosen Bezahlen mit Karte oder Smartphone. Mehr Infos beim Online-Sparvorteil

Der DEHOGA-Partner web4business hat ein Hilfspaket aufgelegt, damit Gastronomen trotz Schließungen weiterhin Umsatz generieren können. Das Ganze ist kostenlos und beinhaltet folgende Unterstützung: Die Erstellung einer Basis-Webseite innerhalb von 48 Stunden, die Integration eines Onlineshops, Info-Banner zur aktuellen Kommunikation mit den Gästen, Newsletter, Onlinemarketing und Listung in Portalen. Mehr Infos unter www.web4business.de/hilft

Der DEHOGA-Partner Eurofins hat einen Test entwickelt, mit dem der Erreger
SARS-CoV-2 auf Oberflächen nachgewiesen werden kann. Diesen Test bietet Eurofins DEHOGA-Mitgliedern mit einem Nachlass von 5% an. Zum Online-Sparvorteil

Der DEHOGA-Partner Maric bietet aktuell auch patentierte und zertifizierte Desinfektionsmaßnahmen an, wie z.B. die Viren- & Bakteriendesinfektion und die Schimmelsporen- & Geruchsneutralisation. DEHOGA-Mitglieder erhalten 10% Nachlass. Zum Online-Sparvorteil

Der neue DEHOGA Partner VISCOPIC GmbH hat die App „Digital Waiter“ entwickelt. Diese dient zur Erfassung der Gästedaten auf digitalem Weg und ist DSVGO-konform. Die Basisversion dieser App ist kostenlos. Mehr Infos und eine Erklärvideo gibt es auf https://digital-waiter.de/

Plattformen für Liefer-/Abholservice, Gutscheine und SpendenPlattformen für Liefer-/Abholservice, Gutscheine und Spenden

Jetzt online einen Gutschein für sein Lieblingsgasthaus kaufen und später als „Ehrengast“ einlösen: mit dieser Aktion unterstützt die Tourismusorganisation Donaubergland seine lokalen Gastgeber während der Krise, alle Infos unter www.donaubergland.de/gastgeber/ehrengasthaus/

Auch auf der Schwäbischen Alb präsentiert die örtliche Tourismusorganisation auf ihrer Website alle Abhol- und Lieferservices unter dem Motto „Gutes für zu Hause“ und unterstützt so die Gastronomen bei der Vermarktung ihrer Angebote in der Corona-Krise: www.schwaebischealb.de/kulinarik/gutes-fuer-zuhause

Die Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) hat ihre „toubiz“-Datenbank erweitert, sodass Angebote landesweit gebündelt präsentiert werden können. Neben Abhol- und Lieferservice von Restaurants, beispielsweise auch Hotelzimmer als Homeoffice oder digitale Veranstaltungen. Ab sofort können alle Orte in Baden-Württemberg in der neuen „toubiz“-Datenbank ihre Einträge pflegen bzw. einen kostenlosen Zugang zur Datenbank beantragen unter zusammen@toubiz.de

Auf der Seite www.wirhaltenzusammen-bw.de werden alle hinterlegten Informationen nach Orten ausgespielt. Die TMBW ruft dazu auf, sich mit einer eigenen Orts- bzw. Regionenseite zu beteiligen. Mehr Infos gibt es auch hier: https://bw.tourismusnetzwerk.info  

Unter dem Motto „Abstandnehmen – Zusammenstehen“ hat das Stadtmarketing Reutlingen mit Unterstützung der IHK Reutlingen eine Plattform geschaffen, auf der Gastronomen ihre Online-Angebote einstellen können. Zudem gibt es dort auch die Gutscheinaktion „Unterstützt Eure Gastronomie!“ Gäste können einen Restaurant-Solidaritätsgutschein bestellen und erhalten dafür 25% Rabatt. Mehr Infos auf: https://tourismus-reutlingen.de/zusammenstehen/

Die IHK Reutlingen bündelt zudem auf der Website www.ihkrt.de/gutversorgt verschiedenen Initiativen in der Region.

Unter dem Titel „Genusslieferanten im Kinzigtal“ listet Schwarzwald Tourismus Kinzigtal auf seiner Website Gasthäuser, die take away und Lieferservice anbieten: www.schwarzwald-kinzigtal.info/abhol-und-lieferservice

Im Ortenaukreis gibt es ebenfalls ein Onlineportal, auf dem lokale Gastgeber ihre Angebote während der Corona-Krise einstellen können: www.ortenau-lokal.de

Die Stadt Heidelberg wirbt dafür, dass Bürger/innen die Angebote der Geschäfte und Gastronomie vor Ort nutzen. Einen Überblick gibt die Internetseite www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal

Der DEHOGA-Partner „Brunch-Lunch-Dinner“ bietet auch ein Lieferserviceportal. Die kostenlose Teilnahme mit Lieferservice-Takeaway-Angeboten und einer Unternehmenspräsentation im Einzugsgebiet bis 3, erweitert bis 20 km Radius, kann hier angeschoben werden.

Die gemeinnützige Initiative #PayNowEatLater bietet eine Onlineplattform, über die Gastronomen Gutscheine verkaufen können, die ihre Gäste jetzt bezahlen und später einlösen. Die kostenlose Erstellung der Gutscheine geht einfach in drei Schritten. Mehr Infos unter www.paynoweatlater.de/mitmachen

Der Stuttgarter Radiosender „Die Neue 107.7.“ hat mit der Aktion "Kauf online. Sei loyal. Kauf lokal" eine Plattform geschaffen, auf der lokale Gewerbetreibende ihren Onlineshop, Lieferdienst oder andere Angebote kostenlos bewerben können. Infos und Registrierung unter www.dieneue1077.de/sei-loyal-kauf-lokal

„Pepperfox“ ist eine Suchmaschine, in der sich Gastronomen, die in Krisenzeiten einen Straßenverkauf oder einen Lieferservice anbieten, kostenlos eintragen können und über die Suchfunktion von ihren Gästen in der Umgebung gefunden werden. Kostenlose Registrierung unter www.pepperfox.de

Eine zentrale Plattform für alle Lieferangebote in der Corona-Krise möchte auch die Augsburger Agentur Zwetschke bieten unter dem Motto „Treu bleiben“. Restaurants, sowie Bäcker- und Metzgereibetriebe können unter www.treubleiben.de/eintragen ihr Angebot zur Lieferung oder Abholung von Gerichten und Lebensmitteln kostenlos einstellen.

Die Berg Brauerei listet auf ihrer Homepage Abhol- und Lieferangebote von Gasthäusern aus der Region an, Gastronomen können sich hier eintragen: www.bergbier.de/abhol-und-lieferdienst

Die Leutkircher Agentur „inallermunde“ hat gemeinsam mit den Städten regionale Internetseiten für Gutscheinangebote der örtlichen Wirtschaft entwickelt. Schon online sind: www.leutkircher-gutscheine.de und www.-kisslegger-gutscheine.de, die Plattformen von Bad Waldsee, Friedrichshafen und Kempten folgen.

Schlemmer Atlas stellt kostenlos die Reichweite seines Portals zur Verfügung, um Liefer- und Abholservices in Corona-Zeiten bekannt zu machen. Auf  www.schlemmer-atlas.de  gibt es dafür einen extra Corona-Suchfilter auf der Startseite. Entweder der Gastronom hat bereits einen Account und pflegt seine Corona-Hinweise selbst oder Betriebe, die noch nicht auf dem Portal vertreten sind, können kostenlos bei support@schlemmer-atlas.de  Logindaten anfordern.

Die Initiative „wir-liefern.org“ möchte lokale Restaurants und Händler in der Corona-Krise unterstützen. Auf der Non-Profit-Plattform www.wir-liefern.org können Gastronomen aus ganz Deutschland kostenlos ihr Liefer- und Abholangebot präsentieren.

„Supportyourlocalbar“  ist ein Zusammenschluss aus Industrie, Medien und Agenturen. Ziel des Non-Profit-Projekts ist die Unterstützung der unabhängigen, inhabergeführten Bar- und Restaurantszene. Die Idee: auf der Website www.supportyourlocalbar.com können Unterstützer per Paypal-Klick ein virtuelles Trinkgeld, den „Coronition Tip“, an Bars und Restaurants senden.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert „Lokal Support“ für Clubs, Kneipen, Bars und Cafés in Stuttgart. Unternehmer mit digitalem KnowHow wollen mit www.lokal-support.de Gastronomiebetrieben eine Plattform bieten, auf einfachem Weg Unterstützung von ihren Stammgästen, Freunden und Fans zu erhalten.

Auch in Stuttgart ist aus einer ehrenamtlichen Initiative eine Spendenplattform entstanden. Unter https://stuttgart.support/ können sich Kleinunternehmen, auch aus dem Gastgewerbe, kostenlos registrieren, um in der Gesamtübersicht als Spendenempfänger gefunden zu werden.

Dies ist nur eine Auswahl von uns bekannten Initiativen. Kennen Sie weitere aus Ihrer Region? Teilen Sie sie uns gerne mit an: kommunikation@dehogabw.de