Coronahilfen im Überblick

Stand: 11.10.2021

Gastgewerbliche Unternehmer:innen in Baden-Württemberg, die stark von der Corona-Krise betroffen sind, können für Monate, in denen sie einen mindestends 30 prozentigen Umsatzrückgang gegenüber dem entsprechenden Referenzmonat im Jahr 2019 erleiden, staatliche Überbrückungshilfen beantragen. Betriebe, die bei den bisherigen Hilfen durch's Raster gefallen sind, können alternativ Härtefallhilfen beantragen.

1) Überbrückungshilfe III (Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021)

Voraussetzung für dieses Hilfsprogramm ist ein nachweislich corona-bedingter Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent gegenüber dem entsprechenden Referenzmonat im Jahr 2019. Antragsfrist: 31. Oktober 2021.

Ausführliche Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier

 

2) Überbrückungshilfe III Plus (Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021)

Die Überbrückungshilfe III Plus wird über den September hinaus bis Ende des Jahres verlängert. Antragsberechtigt sind Betriebe, die immer noch einen mindestens 30%tigen Umsatzrückgang haben. Die Förderbedigungen bleiben weitestgehend gleich, eine Antragsstellung ist über die bekannte Online-Plattform möglich.

Ausführliche Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus finden Sie hier

 

3) Härtefallhilfen
Härtefallhilfen können Unternehmen beantragen, die in corona-bedingter Existenznot sind, aber im Förderzeitraum November 2020 bis voraussichtlich Dezember 2021 mindestens für einen Monat keine andere Hilfe beantragen konnten.

Informationen zu den Härtefallhilfen finden Sie hier

 

 

Ausgelaufene Hilfen

Novemberhilfe und Dezemberhilfe
Gastgewerbliche Betriebe, die von der am 28. Oktober angeordneten Zwangsschließung direkt oder indirekt betroffen sind, haben die Möglichkeit für die geschlossene Zeit im November und Dezember einen Teil ihres entgangenen Umsatzes gefördert zu bekommen.

Ausführliche Informationen zur Novemberhilfe und zur Dezemberhilfe finden Sie hier

 

Stabilisierungshilfe II
Als von der Corona-Krise hauptbetroffene Branche hat das Gastgewerbe in Baden-Württemberg im Jahr 2020 – deutschlandweit einzigartig – eine Stabilisierungshilfe des Landes bekommen. Diese wurde auch im Jahr 2021 fortgeführt. Von ihr profitieren insbesondere Gründer und inhabergeführte Eigentumsbetriebe, denen durch die Überbrückungshilfe III des Bundes nicht oder nicht ausreichend geholfen wird.

Ausführliche Informationen zur Stabilisierungshilfe II finden Sie hier

Dank an alle Beteiligten

Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg dankt im Namen der Betriebe des Gastgewerbes im Land allen Personen und Institutionen, die sich in der Corona-Krise für wirksame Hilfsprogramme und deren Umsetzung zur Unterstützung des Hotel- und Gaststättengewerbes einsetzen. Der Landesregierung von Baden-Württemberg danken wir besonders für die Entscheidung, mit der „Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel und Gaststättengewerbe“ ein eigenes Hilfsprogramm für die extrem hart betroffene Branche im Land aufgelegt zu haben. Unser Dank geht insbesondere an das ehemalige Ministerium der Justiz und für Europa (mit Zuständigkeit für Tourismus) für die Initiative sowie an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und  Tourismus für die Umsetzung. Unser Dank geht auch an die Industrie- und Handelskammern, an die L-Bank,  sowie an die Steuerberater-Kammern im Land, ohne deren Mitwirkung die Umsetzung dieses wichtigen Hilfsprogramms nicht möglich wäre.

Für das im Rahmen des bundesweiten Konjunkturpakets aufgelegte branchenübergreifende Hilfsprogramm „Überbrückungshilfe“ danken wir der Bundesregierung und hier insbesondere dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Beihilfen

Coronahilfen sind Beihilfen, die eine vorgeschriebene Höhe nicht überschreiten dürfen.

FAQs der Bundesregierung zu Beihilferegelungen

Kontakt DEHOGA Beratung

Fragen zur Stabilsierungshilfe beantwortet die DEHOGA Beratung Mitgliedern kostenlos unter Telefon: 0711-619 88 -37