Coronahilfen im Überblick

Stand: 06.05.2021

Gastgewerbliche Unternehmer/innen in Baden-Württemberg, die stark von der Corona-Krise betroffen sind, haben neben den November- und Dezemberhilfen, sowie den Überbrückungshilfen des Bundes, welche für alle Branchen zugänglich sind, in Baden-Württemberg auch noch die Möglichkeit, die Stabilisierungshilfe zu beantragen. Diese wurde auch im Jahr 2021 fortgesetzt, wofür sich der DEHOGA Baden-Württemberg massiv eingesetzt hat.

Vergleich Stabilisierungshilfe II und Überbrückungshilfe III

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme dieser beider Hilfen für den gleichen Förderzeitraum ist ausgeschlossen. Unternehmen und ihre Steuerberater müssen deshalb entscheiden, welche Hilfe in welchem Monat besser geeignet ist.

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat dazu beide Hilfen in einem Merkblatt miteinander verglichen und auch eine mit dem Land BW abgestimmte Entscheidungsvorlage (Excel) erstellt, die hier zur Verfügung gestellt werden.

Bitte aktivieren Sie beim Herunterladen die Erinnerungsfunktion, damit Sie bei den kommenden Änderungen der Vorlagen informiert werden.

1) Stabilisierungshilfe II
Als von der Corona-Krise hauptbetroffene Branche hat das Gastgewerbe in Baden-Württemberg im Jahr 2020 – deutschlandweit einzigartig – eine Stabilisierungshilfe des Landes bekommen. Diese wurde auch im Jahr 2021 fortgeführt. Von ihr profitieren insbesondere Gründer und inhabergeführte Eigentumsbetriebe, denen durch die Überbrückungshilfe III des Bundes nicht oder nicht ausreichend geholfen wird.

Ausführliche Informationen zur Stabilisierungshilfe II finden Sie hier

 

2) Überbrückungshilfe III inklusive Eigenkapitalzuschuss
Neben der Stabilisierungshilfe des Landes gibt es auch die Überbrückungshilfe III des Bundes für alle Branchen. Voraussetzung für dieses Hilfsprogramm ist ein nachweislich corona-bedingter Umsatzeinbruch.

Ausführliche Informationen zur Überbrückungshilfe III inklusive Eigenkapitalzuschuss finden Sie hier

 

3) Novemberhilfe und Dezemberhilfe
Gastgewerbliche Betriebe, die von der am 28. Oktober angeordneten Zwangsschließung direkt oder indirekt betroffen sind, haben die Möglichkeit für die geschlossene Zeit im November und Dezember einen Teil ihres entgangenen Umsatzes gefördert zu bekommen.


Ausführliche Informationen zur Novemberhilfe und zur Dezemberhilfe finden Sie hier

 

 

Dank an alle Beteiligten

Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg dankt im Namen der Betriebe des Gastgewerbes im Land allen Personen und Institutionen, die sich in der Corona-Krise für wirksame Hilfsprogramme und deren Umsetzung zur Unterstützung des Hotel- und Gaststättengewerbes einsetzen. Der Landesregierung von Baden-Württemberg danken wir besonders für die Entscheidung, mit der „Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel und Gaststättengewerbe“ ein eigenes Hilfsprogramm für die extrem hart betroffene Branche im Land aufgelegt zu haben. Unser Dank geht insbesondere an die Ministerien der Justiz und für Europa (mit Zuständigkeit für Tourismus) für die Initiative sowie an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für die Umsetzung. Unser Dank geht auch an die Industrie- und Handelskammern, an die L-Bank,  sowie an die Steuerberater-Kammern im Land, ohne deren Mitwirkung die Umsetzung dieses wichtigen Hilfsprogramms nicht möglich wäre.

Für das im Rahmen des bundesweiten Konjunkturpakets aufgelegte branchenübergreifende Hilfsprogramm „Überbrückungshilfe“ danken wir der Bundesregierung und hier insbesondere dem Bundesministerium der Finanzen sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


Beihilfen

Coronahilfen sind Beihilfen, die eine vorgeschriebene Höhe nicht überschreiten dürfen.

FAQs der Bundesregierung zu Beihilferegelungen

Webkurs-Mitschnitt

Die Online-Schulung zur Entscheidungshilfe Stabilisierungshilfe II / Überbrückungshilfe III (Stand 05.05.21) steht DEHOGA-Mitgliedern hier zur Verfügung.

Zum Mitschnitt (Video) und zum Download der Präsentation

Kontakt DEHOGA Beratung

Fragen zur Stabilsierungshilfe beantwortet die DEHOGA Beratung Mitgliedern kostenlos unter Telefon: 0711-619 88 -37