Corona-Soforthilfe

So geht die Beantragung

Das Antragsformular fürs Corona-Soforthilfeprogramm kann seit dem 25.03.20 auf dieser Seite heruntergeladen werden. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat mittlerweile klargestellt, dass die Corona-Soforthilfe ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt wird.

Die Corona-Soforthilfe, für die sich der DEHOGA massiv eingesetzt hatte, bündelt in Baden-Württemberg die direkten Hilfszahlungen von Bund und Land. Betriebe, die durch die Corona-Krise massive Einbußen erleiden, erhalten direkte Zuschüsse, und zwar in Abhängigkeit von ihrer Beschäftigtenzahl. Die Höhe der Soforthilfe ist wie folgt gestaffelt und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Wichtig: Nachdem es in den ersten Tagen nach Start der Soforthilfe zu zahlreichen Anfragen gekommen war, hat Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut am 29. März klarstellt, das Privatvermögen geschont werden sollen. "Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren", so die Ministerin. Mit dieser Klarstellung entspricht die Landesregierung einer nachdrücklichen Forderung des DEHOGA.

Umsetzunghilfe für DEHOGA-Mitglieder
Update: 14.04.2020: Das Antragsformular zur Beantragung der Soforthilfe wurde geändert. Wir haben die DEHOGA-Ausfüllhilfen für Mitglieder entsprechend angepasst. Hier geht's zu den aktualisierten Ausfüllhilfen:

Ausfüllhilfe für Betriebe bis 10 Mitarbeiter

Ausfüllhilfe für Betriebe ab 10 Mitarbeiter


Die Anträge auf Soforthilfe werden ausschließlich online bei den Industrie- und Handelskammern gestellt. Die IHKs übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter. Nach den dem DEHOGA vorliegenden Informationen soll die Auszahlung der Hilfen innerhalb weniger Arbeitstage erfolgen.

Wichtige Informationen zum Vorgehen sind auf dieser Seite hinterlegt.  Dort findet sich Fragen und Antworten zum Soforthilfeprogramm sowie auch eine Liste der telefonischen Corona-Hotlines, unter denen die IHKs Fragen zum Soforthilfe-Programm und zur Antragsstellung beantworten.

Zur Bewertung:
Der DEHOGA Baden-Württemberg hat schnelle, unbürokratische Beihilfen für Betriebe in Not massiv eingefordert und begrüßt daher grundsätzlich die jetzt gestartete Soforthilfe. „Diese Maßnahme ist ein erster wichtiger Schritt, um die unmittelbare Not der Kleinbetriebe in dieser großen Krise zu lindern“, betont DEHOGA-Landesvorsitzender Fritz Engelhardt. Aus Sicht des Gastgewerbes werden die Soforthilfemaßnahmen allein allerdings nicht ausreichen. Ein wichtiger Grund dafür ist die Tatsache, dass die übrigen Hilfsinstrumente und -programme wie z.B. Kurzarbeitergeld vielen Betrieben in der Branche nicht helfen. Außerdem können gastgewerbliche Betriebe über 50 Mitarbeiter nicht von der jetzt gestarteten Soforthilfe profitieren. Der DEHOGA setzt sich daher weiterhin mit Nachdruck für einen Entschädigungsfonds ein. Dieser Fonds soll Betriebe unterstützen, die in der Krise geschlossen wurden bzw. keine Möglichkeit mehr haben, ihren Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. 

(Stand: 30.03.2020)


Häufige Fragen und Antworten zur Corona-Soforthilfe
Viele gastgewerbliche Betriebe im Land haben bereits Anträge für Corona-Soforthilfe gestellt. Andere wollen dies in nächster Zeit tun. Dabei tauchen immer wieder Fragen und auch irrige Annahmen auf, die teilweise auf Falschinformationen und Gerüchte im Internet zurückgehen. Auf der unten verlinkten Seite finden Sie eine Liste mit Fragen und Antworten bzw. Klarstellungen zum Thema Soforthilfe. Diese erfolgt nach aktuellstem Informationsstand. Eine Haftung kann für die Inhalte kann jedoch nicht übernommen werden.

Zu den häufigen Fragen und Antworten

 

 (Stand: 31.03.2020)