Das vergangene Woche bekannt gewordene Arbeitspapier nennt darüber hinaus Fruchtnektare, Smoothies, Milchmischgetränke, pflanzliche Alternativen, alkoholfreie Biere und Weine sowie Getränke mit Süßungsmitteln. Anschließend erklärte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, dass er die Zuckersteuer nicht auf Zero-Getränke ausweiten wolle und es sich nur um ein internes Arbeitspapier gehandelt habe.
DEHOGA-Bewertung
Der DEHOGA lehnt eine solche Zuckersteuer ab und hat dies bereits mehrfach, auch im Rahmen einer großen Verbändeallianz, ausführlich begründet – und auch in der aktuellen Debatte erneut mit Nachdruck vorgetragen. Eine Zuckersteuer ist der falsche Weg. Die Idee der Zuckersteuer folgt aus Sicht des DEHOGA und der Allianzpartner einer Logik, die auf symbolische Steuerpolitik statt auf evidenzbasierte Lösungen setzt. Eine solche Maßnahme greift tief in die Konsumfreiheit, Marktmechanismen und bewährte Kooperationsansätze ein – ohne dass ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belastbar belegt ist.
Die detaillierte Argumentation der Allianzpartner lesen Interessierte in dieser Stellungnahme.