Eine Person der queeren Community wird in einer Bar angesprochen. Sie fühlt sich unsicher und bedrängt. In ihrer Not spricht die queere Person einen Mitarbeitenden des Betriebs an: „Ist Kim hier?“ Der Mitarbeitende weiß sofort, dass die Person um Hilfe bittet, und hilft ihr, sich aus der unangenehmen Situation zu befreien.
Über eine Taschenkarte wird das Konzept innerhalb der queeren Community verbreitet. Mitwirkende Betriebe können durch einen Sticker mit der Aufschrift „Ist Kim hier?“ ihre Teilnahme am Konzept signalisieren. Die Sticker können sie via E-Mail oder über das Kontaktformular auf dieser Website anfordern.
„Ist Kim hier?“ soll als niedrigschwelliges Angebot für Menschen der queeren Community dienen, sich oder andere diskret in einer Not- bzw. Hilfssituation zu artikulieren. Das Konzept ist angelehnt an „Luisa ist hier!“ für Frauen, die Opfer sexueller Belästigung werden und Hilfe suchen.