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Der Startschuss für „ServiceQualität Deutschland“ ist gefallen. Damit werden künftig – mit Ausnahme Hamburgs – alle Bundesländer in einer gemeinsamen Organisation zusammenarbeiten, um die Dienstleistungsqualität deutschlandweit zu verbessern und damit die Attraktivität der Reisedestination Deutschland zu erhöhen. Die bisherige Initiative „ServiceQualität Baden-Württemberg“ geht in „ServiceQualität Deutschland“ auf.
Sämtliche ServiceQualität-Betriebe von der Nordsee bis zu den Alpen treten künftig mit einem bundeseinheitlichen Logo auf, das jedem Gast signalisiert, dass ihn hier ein Mehr an Service und Aufmerksamkeit erwartet.
„ServiceQualität Deutschland“ bietet tourismusnahen Dienstleistern ein flexibles Qualitätsmanagementsystem, dass sich ohne großen bürokratischen Aufwand auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen umsetzen lässt. Insbesondere das Gastgewerbe profitiert von diesem Konzept, das unter anderem vom DEHOGA mit ins Leben gerufen wurde. Aktuell nehmen über 270 Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie an der Initiative teil. Die dazugehörigen Seminare werden an der
DEHOGA Akademie angeboten.
Stufe I: Ausbildung zum Qualitäts-Coach
In Stufe I wird das eigene Hotel oder Restaurant aus Kundensicht beurteilt. Anschließend entwickeln die Teilnehmer konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Sie optimieren die Abläufe im Betrieb und bilden „Serviceketten“, die von allen Mitarbeitern – von den Reinigungskräften bis hin zur Geschäftsleitung – gemeinsam umgesetzt werden.
Stufe II: Ausbildung zum Qualitäts-Trainer
Im Seminar der Stufe II wird der Qualitäts-Coach zum Qualitäts-Trainer weitergebildet. Durch die Umsetzung weiterer Maßnahmen begibt sich das Unternehmen auf den Weg zu einem „Qualitätsunternehmen“, dass durch Fremdbewertung von Gästen, Beurteilungen von Mysterypersonen etc. seine Qualität beweist.
Stufe III: Total-Quality-Management
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Stufe II haben die Betriebe die Möglichkeit die Stufe III anzustreben. Voraussetzung ist, dass im Unternehmen neben dem Projekt ServiceQualität auch ein systematischer und nachhaltiger Managementansatz gelebt wird.
Informationen unter: www.servicequalitaet-bw.de
Das sagen Sie
„Für mich war die Ausbildung zum Q-Coach sehr informativ. Das hat sich auf alle Fälle gelohnt. Wir werden in diesem Jahr noch zwei bis drei ganz konkrete Verbesserungsmaßnahmen umsetzen. Zum Beispiel wird es klare und genaue Ablaufpläne für das Herrichten des Frühstücksbuffets geben, damit auch dann nichts schief läuft, wenn weniger routinierte Mitarbeiter diese Arbeit übernehmen. ‚ServiceQualität Baden-Württemberg‘ bietet eine Reihe guter Anregungen zur besseren Mitarbeiter-Integration.“
Doris Junginger, Hotel Höhenblick, Mühlhausen
„Viele Maßnahmen von ‚ServiceQualität Baden-Württemberg‘ lassen sich ohne großen finanziellen Aufwand in den Betriebsalltag übernehmen. Beispielsweise schreiben wir auf jedes ‚Reserviert-Schild‘ den Namen des Gastes. So können unsere Service-Mitarbeiter den Gast immer wieder persönlich mit Namen ansprechen.“
Marianne Schillinger und Christin Steger, Landidyll Hotel zum Kreuz, im Glottertal

















Mit dem Q-Siegel auf Erfolgskurs
Flyer „ServiceQualität Deutschland in Baden-Württemberg“ (pdf, 391 KB)


