EHEC-Ausbruchgeschehen aufgeklärt

Das EHEC O104:H4-Ausbruchgeschehen in Deutschland ist aufgeklärt. Dies erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung gemeinsam mit Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und dem Robert Koch-Institut. Bestimmte Chargen aus Ägypten stammender Bockshornkleesamen seien mit hoher Wahrscheinlichkeit für die EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich verantwortlich.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz empfiehlt weiter, keine Sprossen für den Eigenbedarf zu ziehen und keine Sprossen oder Keimlinge zu verzehren, die nicht gründlich durchgegart wurden. Hintergrund sei, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand möglicherweise noch mit EHEC kontaminierte Sprossensamen im Umlauf seien.

Weitere Informationen finden Interessierte in der gemeinsamen Pressemitteilung des BfR, BVL und RKI: Download Pressemitteilung