Beitrag für die Gastronomie bleibt stabil

Auf dem Delegiertentag ein Beschluss mit Signalwirkung: Um die Gastronomen unter den DEHOGA-Mitgliedern zu entlasten, hat die Delegiertenversammlung des DEHOGA am 15. November beschlossen, auf die satzungsgemäß anstehende, allgemeine Beitragserhöhung im kommenden Jahr zu verzichten. Für die Hotellerie steigt die Hotelumlage.

DEHOGA Kassier Werner Heer präsentierte am Delegiertentag den Haushaltsplan 2011.

„Wir wollen mit dieser Maßnahme ein klares Signal an die Gastronomen im DEHOGA geben, denn wir wissen um die schwierige wirtschaftliche Lage in der Gastronomie, die zudem weniger von den großen politischen Verbandserfolgen der letzten Monate profitieren kann als die Hotellerie“, erklärte DEHOGA-Präsident Peter Schmid. Laut Satzung hätten die Beiträge im kommenden Jahr eigentlich an den Lebenshaltungs- kostenindex angepasst werden müssen, was konkret eine Anhebung um 1,4 Prozent bedeutet hätte. Auf Anregung des (überwiegend mit Hoteliers besetzten) DEHOGA-Finanzausschusses entschieden die wichtigsten Gremien des Verbandes – Beirat und Delegiertenversammlung – jedoch anders:

Für Gastronomen soll der Verbandsbeitrag im kommenden Jahr stabil bleiben. Die Hotellerie zahlt künftig eine höhere Hotelumlage: 96 Cent pro Bett und Jahr statt bisher 72 Cent. Für ein 50-Zimmer-Hotel bedeutet dies eine Mehrbelastung von 12 Euro im Jahr. Außerdem entrichten die Hotelbetriebe, die außer im DEHOGA auch im Hotelverband IHA organisiert sind, künftig ebenfalls eine anteilige Hotelumlage in Höhe von 48 Cent pro Bett und Jahr.

Unter den Hoteliers in der Delegiertenversammlung herrschte weitgehend Einigkeit darüber, dass dieses Signal an die Kollegen aus Gastronomie angemessen ist. DEHOGA-Präsident Peter Schmid: „Wir setzen damit ein deutliches Zeichen der Solidarität gegenüber den 80 Prozent DEHOGA Mitgliedern aus der Gastronomie.“ 

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