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Pressekonferenz: So wirken die 7 Prozent

- Pressegespräch am 9. März im Hotel Engelhardt in Pfullingen:Vier Hoteliers berichteten glaubwürdig und konkret im Beisein von zwei Bundestagsabgeordneten von den positiven Auswirkungen der Mehrwertsenkung. Das Ergebnis: faire Berichte und positive Schlagzeilen in den regionalen Medien. Foto: Ohl
Für DEHOGA-Vizepräsident Fritz Engelhardt (Hotel Engelhardt, Pfullingen) und seine Kollegen ging es vor allem um eines: Sie wollten durch glaubwürdige, konkrete Belege für die positiven Auswirkungen der Steuersenkung ein klares Signal gegen die überwiegend kritische und teilweise bösartige Berichterstattung in den Medien setzen.
„Die Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie ist kein Steuergeschenk, sondern eine längst überfällige Maßnahme zur Herstellung fairerer Wettbewerbsbedingungen in Europa“, betonte Fritz Engelhardt und fügte hinzu: „Diese Steuersenkung nützt nicht nur der Hotellerie und ihren Gästen, sondern sie ist auch auch ein Konjunkturprogramm für das örtliche Handwerk.“
Belege für Investitionen
Dass diese Behauptung stimmt, konnten Engelhardt und seine Mitstreiter Hans-Joachim Neveling (Fortuna Hotelgruppe Reutlingen), Gerhard Klose (Stausee-Hotel Metzingen) und Anne-Marie Pittner (Mitarbeiterin des Hotel „Schwanen“ in Metzingen) – Punkt für Punkt glaubwürdig belegen: In allen Betrieben kommt die Steuersenkung direkt dem Gast zugute. Überall gibt es in gewissem Umfang Preissenkungen, vor allem aber wird in allen vier Betrieben kräftig ins Preis- Leistungs-Verhältnis und in die eigene Wettbewerbsfähigkeit investiert.
Auch die Mitarbeiter haben etwas davon: In der schlechten Wirtschaftslage werden ihre Arbeitsplätze durch die verbesserten Rahmenbedingungen sicherer – Hans-Joachim Neveling berichtete von einer Lohnerhöhung in Höhe von 2,5 Prozent, die er in seinen Häusern trotz der schwierigen Wirtschaftslage umsetzen konnte. Die Reaktion der Bundestagsabgeordneten Beck und Kober auf die detailgenauen Berichte der Hoteliers war ausgesprochen postitiv: „Die Förderung kommt unten an“, stellte der CDU-Politiker Ernst-Reinhard Beck erfreut fest. Er selbst sei am Anfang durchaus skeptisch gewesen. Die Investitionen, die nun im eigenen Wahlkreis Wachstumsimpulse setzen, bestärkten ihn jedoch darin, dass diese mittelstandsfreundliche Maßnahme gerade in der jetzigen Zeit richtig war.
Der FDP-Abgeordnete Pascal Kober betonte, dass die öffentliche Kritik an der Mehrwertsteuersenkung völlig überzogen sei und zog den Vergleich zur wesentlichen teureren „Abwrackprämie“ für die Autoindustrie, gegen die es praktisch keinen Widerstand gegeben habe. Dass die Bundesregierung im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes neben vielen anderen Entlastungsmaßnahmen nun auch die überwiegend mittelständisch strukturierte Hotelbranche entlastet habe, sei angesichts der massiven Wettbewerbsverzerrungen, unter denen die Tourismuswirtschaft im Land leide, sachgerecht und angemessen.
Positives Medienecho
Das Medien-Echo auf die Pressekonferenz in Pfullingen war durchweg positiv: Die örtlichen Zeitungen, aber auch der private Rundfunk und das Regionalfernsehen RTF stellten die Argumente der Hotellerie ausführlich und fair dar. Um die positiven Wirkungen der Steuersenkung öffentlichkeitswirksam zu belegen, sind alle Hoteliers aufgefordert, sich an der
DEHOGA-Umfrage zu diesem Thema zu beteiligen.
„Erfreulich ist, soweit uns bekannt, dass in schwerer Zeit auf Entlassungen verzichtet, die politisch gewollte Rendite sogar mit einer Lohnerhöhung und Preissenkungen an die Gäste weitergegeben wurden und vor allem, dass die Hoteliers investieren. Das macht die Branche sympathisch.“
Schwäbisches Tagblatt, Tübingen
„Die Reutlinger Bundestagsabgeordneten Pascal Kober (FDP) und Ernst-Reinhard Beck (CDU) sehen sich nun bestätigt. Es sei richtig gewesen, die Mehrwertsteuer für Hotels und Pensionen von 19 auf sieben Prozent zu senken. ,Nun sieht man ja, wie notwendig das war’, sagte Kober. ,Wir stützen damit die Wirtschaft vor Ort.“
Reutlinger Nachrichten/Südwest Presse















