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Klare Worte bei Neujahrsempfang

- Stießen auf einen gelungenen DEHOGA-Neujahrsempfang in Stuttgart an: Kreisvor- sitzende Inge Klotzsche und Wirtschaftsminister Ernst Pfister.
Der Neujahrsempfang der Stuttgarter DEHOGA-Kreisstelle gehört zu Glanzlichtern im ge- sellschaftlichen Leben der Landeshauptstadt: Auch in diesem Jahr folgten wieder Mitglieder der Landesregierung, zahlreiche Abgeordnete aus Bundestag und Landtag, Bürgermeister und Gemeinderäte sowie hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung der Einladung des Verbandes in die Alte Reithalle des Maritim Hotels, wo DEHOGA-Mitgliedsbetriebe und Partner der Branche mit einem vielfältigen Buffet kalter und warmer Köstlichkeiten aufwarteten. Inge Klotzsche wies in ihrer Rede Kritik an der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie zurück: Diese sei mitnichten ein „Steuergeschenk“, sondern ein längst überfälliger Beitrag zur Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen. Es sei daher auch „völlig inaktzeptabel“, dass Kommunalpolitiker der Grünen diese Maßnahme mit einer vornehm als „Kulturabgabe“ bezeichneten Bettensteuer aushebeln wollen (siehe Bericht im rechten Kasten).
Diese sei mitnichten ein „Steuergeschenk“, sondern ein längst überfälliger Beitrag zur Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen. Es sei daher auch „völlig inaktzeptabel“, dass Kommunalpolitiker der Grünen diese Maßnahme mit einer vornehm als „Kulturabgabe“ bezeichneten Bettensteuer aushebeln wollen (siehe Bericht im rechten Kasten). Lob gab es für den Leiter von Stuttgart Marketing, Armin Dellnitz, der sich eine stärkere Vermarktung Stuttgarts als Tagungs- und Kongress-Standort zum Ziel gesetzt hat. Der DEHOGA werde daran konstruktiv mitarbeiten, betonte Klotzsche. Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Gastredner beim Neujahrsempfang, hob die Bedeutung des Gastgewerbes als Schlüsselbranche für die Tourismuswirtschaft im Land hervor und betonte hierbei ausdrücklich den positiven Beitrag auch für die Kommunen: „Die 2800 gastgewerblichen Betriebe in Stuttgart sind die beste Visitenkarte, die diese Stadt verteilen kann.“

- Über 600 Gäste kamen zum Neujahrsempfang des DEHOGA in Stuttgart. Fotos: Ohl
Pfister für niedrige Mehrwertsteuer auch in der Gastronomie
Landesweit biete der Tourismus mit 280000 Beschäftigten nicht nur mehr Arbeitsplätze als der Maschinenbau, sondern leiste auch einen ähnlich hohen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt wie die Automobilindustrie. „Es ist daher entscheidend, dass wir günstige Rahmenbedingungen für den Tourismus im Land schaffen“, so der Wirtschaftsminister, der deutlich machte, dass er – wie auch der DEHOGA – bei der Mehrwertsteuer-Senkung für Beherbergungs- dienstleistungen nicht stehenbleiben will: „Wenn jetzt von Abgrenzungsproblemen zwischen Beherbergung und Restaurant- leistungen die Rede ist, dann kann es nur eine Lösung geben, nämlich auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer im Gastronomiebereich.“ Für dieses klare Bekenntnis gab’s starken, lang anhaltenden Applaus beim Neujahrsempfang.














Warum der DEHOGA kommunale Bettensteuern ablehnt: Argumente gegen Pläne zur Schaffung von „Kulturabgaben“
